Volltext: Ordnung für die elektrotechnische Diplomprüfung an der Abteilung für Maschineningenieurwesen einschließlich der Elektrotechnik der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart (1907)

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8. Eine Bescheinigung der Kasse der Hochschule über die Ein- 
zahlung der Prüfungsgebühr. 
1. Eine Erklürung über die von dem Bewerber in 8 14 Ziff. 4—8 
gewählten Fächer. 
5. Die Ergebnisse der Übungen. Darunter müssen sich mindestens 
befinden: 
a) Elektrotechnische Konstruktionen, darunter ein im einzelnen 
durchgearbeiteter Entwurf; 
b) Entwurf einer elektrischen Anlage (Betriebsanlage oder Arbeits- 
übertragung oder Bahnanlage); 
v) Masehinenkonstruktionen aus dem Gebiete der Kraft. und 
Arbeitsmaschinen, darunter ein im einzelnen durchgearbeiteter 
Entwurf; 
3) Übungsarbeiten aus dem elektrotechnischen Laboratorium; 
e) Übungsarbeiten aus dem Ingenieurlaboratorium. 
Ale Übungsergebnisse müssen aus dem Unterricht an einer 
technischen Hochschule hervorgegangen und mit einer Angabe über 
den Zeitpunkt (Studienhalbjahr) ihrer Vollendung sowie mit einer Be- 
scheinignng des Lehrers versehen sein, unter dessen Leitung sie aus- 
geführt worden sind.  Ausnahmsweise kann mit Genehmigung des 
Vertreters des betreffenden Gebietes in der Prüfungskommission an 
die Stelle der Bescheinigung unter besonderer Begründung die eides- 
stattliche Erklärung des Studierenden treten, daß die Arbeiten von ihm 
selbständig und eigenhändig angefertigt worden sind. In dieser Er- 
klärung sind die etwa benutzten Quellen und Vorbilder (Literatur, Zeich- 
nungen, Ausführungen usw.) anzugeben. 
Werden die Vorlagen von der Prüfungskommission mit Zustim- 
mung des Rektors als genügend befunden, so wird der Bewerber zur 
Prüfung zugelassen und hiervon benachrichtigt. Andernfalls wird er 
unter Angabe der Gründe zurückgewiesen. 
$ 13. 
Die Diplomarbeit besteht in einem größeren Entwurf mit Er- 
läuterungen und Berechnungen oder in einer größeren experimentellen 
Untersuchung oder in einer theoretischen Arbeit, aus dem Gebiet der 
Elektrotechnik, An die Stelle einer größeren Aufgabe können mehrere 
Aufgaben von geringerem Umfang treten. 
Bei der Stellung der Aufgaben sind etwaige Wünsche des Be- 
werbers betreffs des Sondergebiets, aus dem die Aufgabe zu ent- 
nehmen ist, zu berücksichtigen.
	        

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