Full text: Prüfungsordnung für Diplommathematiker (1951)

I. Allgemeine Bestimmungen 
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Erteilung des Grades eines Diplommathematikers 
Die Technische 
Diplomprüfung 
mathematikers 
Hochschule Stuttgart erteilt auf Grund der bestandenen 
in Mathematik den akademischen Grad eines Diplom- 
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Zweck der Diplomprüfung 
(1) In der Diplomprüfung sollen die Bewerber den Nachweis erbringen, 
daß sie sich eine genügend breite und gründliche Ausbildung in Mathe- 
matik angeeignet haben. 
(2) Für Studierende, die sich nicht dem Lehramt zuwenden wollen, ist die 
Diplomprüfung der ordnungsgemäße Abschluß des Studiums der Mathe- 
matik. 
(3) Über die Diplomprüfung als Voraussetzung der Zulassung zur Pro- 
motion vgl. die Promotionsordnung. 
S 3 
Einteilung der Diplomprüfung 
(1) Die Diplomprüfung gliedert sich in eine Vorprüfung ($8 13—15) unä 
eine Hauptprüfung (88 16—21). 
(2) Die Prüfungen in den einzelnen Fächern der Vor- und Hauptprüfung 
werden als Teilprüfungen abgelegt. Für die Hauptprüfung' muß außerdem 
eine Diplomarbeit gefertigt werden. 
§ 4 
Freiwillige Prüfungen 
(1 Außer in den Fächern, die in den 88 13 und 16 vorgeschrieben sind, 
kann der Bewerber freiwillig auch Teilprüfungen in anderen an der 
Hochschule vertretenen Fächern ablegen. 
(2) Die hierbei erzielten Noten werden bei der Berechnung des Gesamt- 
urteils nicht berücksichtigt. Auf Antrag des Bewerbers können solche 
Fächer jedoch nach Stoff und Umfang mit der erzielten Note in das Prü- 
fungszeugnis aufgenommen werden. 
§ F 
Prüfungsausschuß und Prüfungsvorsitzender 
(1) Die Abteilung für Mathematik und Physik bestellt den Prüfungsaus- 
schuß, dem in jedem Fall neben dem Abteilungsvorstand die ordentlichen 
und außerordentlichen Professoren für Mathematik der Abteilung an- 
gehören müssen, 
(2) Der Prüfungsvorsitzende wird vom Prüfungsausschuß gewählt; er ent- 
scheidet bei Stimmengleichheit. 
(3) Prüfer in den Teilprüfungen und Berichterstatter für die Diplomarbeit 
sind in der Regel die Vertreter der entsprechenden Fächer. Für die Pflicht-
	        

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