72.Güterverkehr
73.Geleistete Personenkilometer
74 ‚Personenverkehr (Schiene und Luft)
75.Verbrauch von Alkoholerzeugnissen
76 ‚Wohnungen mit Bad
77 „Flugzeugbewegungen
78 ‚Öffentliche Gesamtverschuldung
79, Zahl der Kinos
80.Bevölkerungsdichte
81.Verbrauch an Tabakwaren
0,690%
0,604%
0, 600%
0, 535%
0,517%
0,495%
0,495%
0,472%
0,441%
0.438%
6. Schritt : Bestimmung der Messzahlen Aij und Bij als
Funktion der Zeit +
Diese Arbeit erfolgte unter Zugrundelegung der statistischen
Jahrbücher der U.N.,U.S.A. und der BRD für den
Zeitraum von 1950 bis 1964 mit einer Extrapolation bis
zum Jahre 1970.
a. Messungen des Zustandes aller graphischer Einheiten
des Planeten,
Bestimmung eines mittleren Entwicklungszustandes
der Zivilisation auf unserem Planeten,
Ableitung von Extrapolationsfunktionen für den Rest
dieses Jahrhunderts auf der Basis von normalen
Wachstumsraten,
Korrelation der gewählten Messzahlen mit den üblichen
Bereichen der Volkswirtschaft,
Ableitung des Kapitalbedarfes für die Zunahme der
Messzahlgrössen bei normalen Wachstumsraten
( Kapitalintensive Wachstumsfunktionen).
Bestimmung der Abhängikeiten zwischen den einzelnen
Messzahlen,
Ableitung eines Modelles für freie Investitionsmittel
die für eine Manipulation der Messzahlen zur Verfügung
stehen Könnten,
*, Untersuchung über die Zweckmässigkeit einer Gewichtsbehaftung
der Einzelpersonen bei Gruppenurteilen.
u
8. SCHLUSSFOLGERUNGEN
7. Schritt: Summation.
Die einzelnen Beiträge der gewählten Messzahlen zum
Gesamzustand - der die Form eines Gütegrades hat - ergaben
sich dann nach der im Abschnitt 2 angegebenen
Beziehung:
Zunächst wurden die U.S.A,. und die BRD als Beispiele
herausgeariffen, um das Modell zu überprüfen.
5. GEPLANTE UNTERSUCHUNGEN FÜR DIE NAHE
ZUKUNFT
Es ist offensichtlich,dass die bisher geleistete Arbeit
nichts mehr als ein bescheidener Anfang sein kann.
Folgende Schritte stehen als vordringlich auf dem Arbeitsplan:
a, Bestimmung des Zustandes als Funktion der Zeit der
UdSSR, Mitteldeutschlands und eines typischen Entwicklungslandes,
bh Überprüfung der gewählten Messzahlen und Zuordnungen
von Wertfunktionen aufgrund der gerechneten
Beispiele,
Verbesserung der Gewichtsfaktoren durch repräsen -
tativen Gruppenurteile,
Korrelation der nationalen Währungen mit einer
internationalen Währungseinheit ‚für die der Preis
eines kg Gold in Aussicht genommen ist,
Programmierung des Modelles in ASA FORTRAN für
die 1,C.T. 1909 Rechenanlage, nach dem in Abb.6
angegebenen Flussdiagramm,
Empfindlichkeitsuntersuchungen in Bezug auf die
gemachten Annahmen,
1, Definition der weiteren Entwicklungsphasen des
Modelles.
6. LANGFRISTIGE PLÄNE FÜR DEN AUSBAU DES
MODELLS
Die folgenden Teilziele sind in Aussicht genommen:
Ein Zwischenbericht käme vermutlich ohne Schlussfolgerungen
aus und es ist in der Tat zu früh,aus numerischen
Teilergebnissen,die bisher verfügbar sind, verbindliche
Schlussfolgerungen zu ziehen. Dennoch scheinen einige
Aussagen gerechtfertigt,die das Konzept und die Methodik
betreffen:
)
Mit einem relativ begrenzten Aufwand von ca.4000
Arbeitsstunden ist es in einem Zeitraum von einem
knappen Jahr gelungen, einen Rahmen für ein mathematischen
Gedankenmodell zu schaffen,das im Konzept
gestattet, einen allgemein gültigen Masstab zu
entwickeln,der für die Messung des Fortschritts der
Zivilisation geeignet erscheint,
7\
In der bisherigen Untersuchung ist noch kein Problem
aufgetaucht, für das nicht ein gangbarer Lösungsweg
sichtbar ist oder gefunden werden könnte.
z\
Die Einführung von Wertfunktionen und diese den gewählten
Messzahlen zuzuordnen scheint in der Tat
ein Weg zu sein, der es erlaubt,den Fortschritt in
allen Bereichen der Zivilisation auf einen Nenner zu
brinaen.
Ein erheblicher,aber übersehbarer Aufwand ist erforderlich,um
das gesteckte Ziel zu erreichen.Dazu ist
die Mitarbeit eıner grösseren Zahl von Fachleuten
und Forschungsinstituten aus allen Lebensbereichen
notwendiag.
5)
Die bei den beiden Prüfbeispielen auftretenden Grössenordnungen
und Tendenzen für die definierten
Teilbereiche erscheinen plausibel . Wo Abweichungen
vom Normalen auftreten, lassen sich diese entweder
auf die eingegebenen Werte oder die getroffenen
Annahmen zurückführen.
AN
Die bisherigen Ergebnisse sind so ermutigend, dass
eine Fortsetzung dieser Arbeit für die Erstellung eines
quantitativen Gedankenmodelles der planetaren
mensch lichen Gemeinschaft gerechtfertigt erscheint
ARCH + 1(1968)H1