Full text: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

PORTRAIT 8 
(Kurzportraits - Institutsumfrage 
Wie in ARCH + 2, Heft 6 (S. 49/50) angekündigt, stellen 
wir hier das recht magere Ergebnis einer Umfrage vor, 
die sich an 100 vorwiegend in der BRD ansässige Insti- 
tute wandte. Die Umfrage wurde mit dem Zweck durch- 
geführt, den Lesern von ARCH+ nach einer Einführung 
in den Programmierten Unterricht (Heft 6) einen Über- 
blick über Institute zu vermitteln, deren Tätigkeiten 
und Forschungen "Neue Methoden der Informationsüber- 
mittlung an Hochschulen" zum Ziel haben oder in Zu- 
sammenhang mit diesem Thema stehen. Der Auswahl 
des größten Teils der befragten Institute liegt das '"Kon- 
taktregister der Pädagogischen Technik'' (herausgege- 
ben von der GPI, Schnelle Verlag Quickborn) zugrunde. 
Die Fragen waren in drei Gruppen eingeteilt: 
(1) Personalien sowie Gegenstand und Ziel der For- 
schung (s. Tabelle) 
(2) Das Arbeitsfeld des Instituts im Rahmen von PU 
sowie daraus resultierende Einflußmöglichkeiten 
auf die Architekten/Planer-Ausbildung 
(3) Einfluß der Forschungsergebnisse der Institute auf 
den Bereich der Umweltplanung sowie Publikations- 
nachweise 
Von 100 angeschriebenen Instituten schickten nur 20 
einen ausgefüllten Fragebogen zurück, von denen 13 in 
der Tabelle aufgeführt sind. 
Von den vorgestellten 13 Instituten halten nur sechs 
einen Einfluß ihrer Forschungsergebnisse auf die Aus- 
bildung von Architekten/Planern und auf Fragen der 
Umweltplanung für "denkbar". 
Die spärliche Auslese der Umfrage gestattet keine um- 
fangreiche Auswertung, so daß wir uns auf das ''Vor- 
stellen" der aufgeführten Institute beschränken. Die 
Institute konzentrieren ihre Forschung zum größten 
Teil auf die Bereiche Schule, geisteswissenschaftliche 
Fachrichtungen der Hochschule, Ausbildung in der In- 
dustrie u.a.m., also vorwiegend nicht "architekturbe- 
zogen'', wenn sie auch, wie wir meinen, zur potentiel- 
len Mitarbeit in der Ausbildung von Architekten/Planern 
befähigt erscheinen. 
Hervorzuheben ist lediglich eine Antwort des Instituts 
für Kybernetik Berlin (s. Portrait in ARCH +2, Heft 6) 
auf die Frage, welche Bereiche der Arch. -Ausbildung 
nach Ansicht des Instituts für eine "Programmierung" 
besonders geeignet seien: "Zur Beantwortung dieser 
Frage sind Untersuchungen begonnen worden; diese 
sind zur Zeit auf Baukonstruktionslehre beschränkt. "' 
Mit der Programmierten Instruktion in der Arch. -Aus 
bildung beschäftigt sich vor allem der im März dieses 
Jahres angekündigte "Arbeitskreis der PI in der Ar- 
chitekturlehre APIA. 
Der Arbeitskreis ist ein interuniversitärer Zusammen- 
schluß von Lehrstühlen bzw. Instituten verschiedener 
Architekturabteilungen der BRD und der PH Westber- 
lin, die sich das Ziel gesetzt haben, die Grundlagen 
für die Einführung der Programmierten Instruktion ins 
Architekturstudium und darauf aufbauend Lehrprogram- 
me zu erarbeiten. 
Dem Arbeitskreis gehören z. Zt. an: 
Prof. Dr. Frank /Stud. Ass. Arlt (PH Berlin) 
Prof. Haupt /Dipl. Ing. U. Jagals (TU Berlin) 
Prof. Kroecker/Dipl. Ing. Eissler (U Karlsruhe) 
Prof. Laage/cand. arch. Behnsen (TU Hannover) 
Prof. Lederbogen/Dipl. Ing. Schlüter (U Karlsruhe) 
Prof. Siegel/Dipl. Ing. Hauser /Dipl. Ing. Neusel (U Stgt. ) 
Prof. Wenzel /Dipl. Ing. Pörtner (U Karlsruhe) 
Von den 20 eingegangenen "Kurzportraits'" wurden nur 
13 dargestellt. Aus den Angaben der restlichen sieben 
Institute war der Zusammenhang zu unserem Thema 
kaum mehr spürbar, so daß wir auf ihre Vorstellung 
verzichtet haben. 
Die Umfrage bekäme trotz ihres spärlichen Ergebnis- 
ses einen Sinn, wenn unsere Angaben eine Hilfe für 
Kontakte von Architekten/Planern, Lehrstühlen und 
Instituten werden können oder zum Erfragen (vor allem) 
ausbildungs-spezifischer Informationen anregen. 
Stephan Brandt 
Zusammenstellung auf Seite 6 
ARCH+ 2 (1969) H.7
	        

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