Wer, Herr Richter. Aber sehr schnell, ich habe keine Zeit.
Entschuldigen Sie, Herr Justizrat, daß ich wieder vorspreche,
ich finde keine Ruhe. Haben Sie von meiner Tochter viel
leicht gehört.
Es ist alles in schönster Ordnung, Herr Richter. Ich habe die
fünfhundert Mark. Trotzdem es mir lieber gewesen wäre,
wenn ich meinen Ring hätte.
Ich verstehe kein Wort. Wo ist meine Tochter.
In den Händen des Arztes.
Sie ist krank?
Hier haben Sie die Adresse. Donnerwetter, wo ist denn die
Karte, ich habe sie doch eingesteckt. Rufen Sie mal in
zwei Stunden an. Ich lasse sie mir aus der Wohnung
kommen.
Nichts für ungut, Herr Justizrat.
Fräulein Müller, sind Sie es. Bitte bringen Sie mir doch meine
Brieftasche schnell ins Büro. Sie muß in dem Rock
stecken. Ich brauche sie dringend. Bitte recht unauffällig,
liebes Fräulein Müller. Bringen Sie mir doch die Akten,
die auf meinem Schreibtisch liegen. Da liegen keine? Es
werden doch irgendwelche Akten da liegen. Also, danke
schön.
Nein, aber Tielchen, daß Du Dich selbst bemühst. Wirklich zu
lieb von Dir. Denk mal, ich hetze mich so ab, lasse den
Kaffee stehen und da vertagt der Gegner.
Ich wollte Deine Brieftasche niemandem anvertrauen, Otto,
Personal ist immer neugierig.
Unser Personal nicht, liebes Tielchen.
Du hältst immer mit dem Personal. War es nett gestern bei
Siechen.
Wir haben alte Jugenderinnerungen aufgefrischt. Was kann
man weiter ohne Frauen tun.
Ich möchte heute Abend ins Elysium gehen.
Ins Elysium. Das kenne ich nicht.
Hier.