Full text: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

Beiträge 
zur 
Umwelt- 
planung 
eine 
Neue 
aktuelle 
Serie 
im 
Karl Krämer 
Verlag 
Stuttgart 
Folker H. Schreiber u. a. 
Bodenordnung? 
Vorschläge zur Verbesserung der Sozialfunktion 
des Bodeneigentums 
ca. 112 Seiten. 23 x 15,5 cm. Leinen ca. DM 13.80 
Eines der heikelsten aber auch brennendsten Pro- 
bleme unserer Zeit ist die Bodenordnung. Ihrer 
Lösung können sich, soll das völlige städtebau- 
liche Chaos vermieden werden, Politiker, Sozio- 
logen, Stadtplaner und Architekten — nicht zuletzt 
aber auch der Gesetzgeber — nicht mehr entzie- 
hen. Die hier vorgelegten Beiträge berufener Fach- 
leute zeigen Möglichkeiten auf, die industrielle 
Gesellschaft aus einem Dilemma zu befreien, in 
dem sie sich durch Fehlauslegung des Eigentums- 
begriffes befindet. 
Juni 
Reinhard Schmid u. a. 
Das Ende der Städte? 
Über die Zukunft der menschlichen Umwelt 
Strukturen — Probleme — Pro(vo)gramme 
133 Seiten. 56 Abb. 23X 15,5 cm. 
Leinen kaschiert DM 16.80 
In zunehmendem Maße sind heute die Fragen 
auf die Bewältigung der Zukunft gerichtet. Gibt 
es Konzeptionen für die Planung der Zukunft 
im Bereich unserer Städte? 
Der Studentenpfarrer Reinhard Schmid (Bad Boll) 
sammelte maßgebliche, internationale Beiträge 
zum Thema der menschlichen Umwelt der Zu- 
kunft von Buckminster Fuller, W. Förderer, E. 
Schulze-Fielitz, R. Doernach, A. Spilhaus, L. 
Burckhardt, J. Weber und W. Simpfendörfer 
Norbert Schmidt-Relenberg 
Soziologie und Städtebau 
Versuch einer systematischen Grundlegung 
242 Seiten. 23X 15,5 cm. 
Leinen kaschiert DM 29.80 
Die sogenannte Stadtsoziologie ist noch ein 
relativ junger Wissenschaftszweig. Deshalb lie- 
gen bisher nur wenige, für den Planer lesens- 
werte Veröffentlichungen vor. Der Autor be- 
müht sich, wie der Untertitel ausweist, um eine 
systematische Grundlegung. Er untersucht das 
Verhältnis zwischen Städtebau und Soziologie 
und findet im zweiten Teil zu einer Grundle- 
gung der Soziologie als einer Hilfswissen- 
schaft des Städtebaus. An Hand pragmatischeı 
Modelle (Wohnung, Wohngebiete) weist der 
Autor den Weg zu einer Zusammenarbeit der 
beiden Disziplinen 
Helde Berndt 
Das Gesellschaftsbild bei Stadtplanern 
176 S., 23X15,5 cm. Leinen kaschiert DM 16.80 
Die Autorin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin 
am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt, unter Lei- 
tung von Prof. Mitscherlich. Schon mit ihrem 
ersten Buch „Architektur als Ideologie“ war 
sie ungewöhnlich erfolgreich. In dieser Ver- 
Öffentlichung setzt sie sich mit den verschiede- 
nen Ideologien auseinander, die für gewisse 
städtebauliche Vorstellungen und Planungen in 
den letzten Jahrzehnten bestimmend waren 
und denen wir heute ausgesetzt sind. Ihre Ar- 
beit wurde mit der Förderungsprämie der „Stif- 
tung Deutscher Gemeinden zur Förderung der 
Kommunalwissenschaften“ ausgezeichnet
	        

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