Volltext : ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1971, Jg. 3, H. 12, Jg. 4, H. 13-14)

Aus den Werten der Funktion x = f(t) fürt € BE et dem hinki

 tsüchlich i il
zugekommenen tatsächlichen Wert x für t. € [5 5. bilden
i 2 A r
wir eine neue Funktion

x - f(t) (1.21)

t€ [te] ,
die sich höchstens in dem Wert x, von der ursprünglichen Funktion

unterscheidet (siehe die VergroBerung des Zeitintervalls in Abb. 7).

Entsprechend erhalten wir aus der Vektorfunktion y = g(t) fiir >
außerhalb des Intervalls [>] einen hypothetischen Wert y
auch hier bilden wir aus den Werten der für das Intervall [és 4]
definierten Funktion y = g(t) und dem zum Zeitpunkt t. tatsüchlich
auftretenden Wert y t eine neue Funktion
Y

t € [tt] ;

deren Werte sich hóchstens in dem Wert y, von der Funktion
T

y = g(t) (1.22)

y = g(t) t € [5] unterscheidet.
Die beiden Funktionen (1.21) und (1.22) beschreiben das Verhalten
des Objektes zu jedem Zeitpunkt t in dem erweiterten Zeitraum
th] . Die Differenz ax bzw. A % der Werte der ursprünglich
 gegebenen Funktion und T der erweiterten Funktion für den
Zeitpunkt + geben - jeweils für die Inputs und die Outputs - die Abweichung
 von dem Normalverhalten an, das für t, durch die Funktionen
 x - f(t); y = g(t) t € [5: &] und (t < t) definiert ist.

Für die Abweichung gilt dann:

(1.23)

Zusammenfassend können wir sagen:
Eingangs- und Ausgangszustände verändern sich im Laufe der
Zeit; wir können eine Regel dieser Veränderung in Abhängigkeit von
der Zeit angeben und das Verhalten in der nach dem Definitionszeitraum
 liegenden Zeit daran messen. Diese Übertragung, der für einen
 bestimmten Zeitraum geltenden Regel, auf das Verhalten auBerhalb
 des Zeitraums gibt uns das Normalverhalten des Objektes an;
die Abweichung von der Regel - die Differenz des Normalverhaltens
zu dem tatsächlichen Verhalten - zeigt die Bindung des Verhaltens
des Objektes an die in einer bestimmten Vergangenheit gemachten
"Erfahrungen". Zugleich konstituiert das abweichende Verhalten

eine neue Verhaltensregel.

4.1.1.2 DASINNENBESTIMMTE VERHALTEN DER GESAMTHEIT:
DIE ZUSAMMENFASSUNG DER INPUTS-OUTPUTS DER OBJEKTE
DES INTERAKTIONSRAUMES

Wir werden das externe Verhalten, d.h. die Zuordnung

22

externe Inputs/Outputs Inputs /Outputs

der Oberflüche externe der Innenfläche
-| akt. /pass. |- s T.
des Inneren Kopplun: eines Außeren
Interaktionsraumes ppung. Interaktionsraumes
und das interne Verhalten, d.h. die Zuordnung
interne Inputs/Outputs lorie interne 1/0
aller Objekte Minkt. pass. J aller Objekte
des Inneren Ko X ef 5 des Inneren
Interaktionsraumes pplung. Interaktionsraumes
untersuchen.

Gegeben ist ein Innerer Interaktionsraum der Gesamtheit von interagierenden
 materiellen Objekten mit den Objekten Oi; en ON
Weiterhin ist ein Auferer Interaktionsraum der Gesamtheit mit den

Objekten Ox: vie Oui gegeben.

Ein bestimmtes Objekt 9; (i=1, ...,N) kann dann mit allen Objekten

O 0, © . NM gekoppelt sein. Wir schreiben die

1'' N Nel’ à)
N+M möglichen Inputs als Inputvektor x'' des Objektes 0;:

[ à)

x) (2.1)

6)
,9. |"
4
(N41)

“(i)
XN+M)| (G=1,...

 

 

Dabei gibt der Exponent an, zu welchem Objekt die betreffenden Inputs
 gehôren, und der Index zeigt an, mit welchem Objekt das betreffende
 Objekt gekoppelt sein könnte bzw. hinsichtlich welchen
Objektes es einen bestimmten Zustand annehmen könnte; die tatsächlich
 existierenden Kopplungen sind dadurch angegeben, daß
allen Komponenten des Inputvektors 2, denen keine Kopplung entspricht,

 der Wert O zugeordnet ist.

Da die Selbstkopplung ausgeschlossen ist, sind auch alle diejenigen
 Komponenten gleich O, deren Exponenten und Indices gleich

sind:

yt x =0

x g=1,....m¢ x

d) (2.2)

Exponent i Index

Wir schreiben nun die Menge der Inputvektoren xU, n 300
derum als einen Vektor, den Inputvektor xIR des gegebenen Interaktionsraumes;



ARCH+ 12 (1970 - 4)
            
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