Full text: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

ARCH+ 7. Jg. (1975) H. 26 
menfassung der Diplomarbeit von Grünenwald, U. u.a.: 
Entwicklungsplanung Stuttgart-West; Institut für Bauöko- 
nomie, Universität Stuttgart 1972. 
Erste überschlägige Kosten-Untersuchungen des Stuttgarter 
Stadtplanungsamtes beziffern beispielsweise die Kosten für 
Ausbau und Erneuerung der wichtigsten Wohnfolgeeinrich- 
tungen (z. B. Schulen, Kindergärten Spielflächen, Sportein- 
richtungen . . .) in den 8 bisher vom Regierungspräsidium 
genehmigten Stuttgarter Modernisierungszonen — mit zusam- 
men 26 722 Einwohnern — auf ca. 13,5 Millionen DM. Im 
Durchschnitt der 8 Zonen müßten also insgesamt etwa 
500,— DM pro Einwohner aufgewendet werden. 
Vgl.: Amtsblatt der Stadt Stuttgart vom 30.1.75, 5. 11. 
Vgl.: Gemeinderatsdrucksache Nr. 586/1974 vom 28.6.74. 
Vgl.: Esslinger, J.; Locher, St.; Raschke, A.: Bevölkerungs- 
daten und Gebäudedaten für 23 Modernisierungszonen in 
Stuttgart (Seminarskript); Institut für Bauökonomie, Univer- 
sität Stuttgart 1975. 
Behörden des Landes Baden-Württemberg schreckten — 
über die Anwendung des Rotationsprinzips und regionaler 
Zuzugsbeschränkungen hinaus — nicht vor der Erwägung 
zurück, aus „ordnungspolitischen” Gründen nur noch 
unverheiratete ausländische Arbeitnehmer zuzulassen, um 
so Infrastrukturkosten einzusparen. 
Vgl.: Amtsblatt der Stadt Stuttgart vom 30.1.75, 5. 11. 
Vgl.: Ehrlinger, W.: Der „Verteilungskampf”” im Stadt- 
bezirk Stuttgart-Mitte. In: INFO-Mitte — Informationen 
der SPD Stuttgart-Mitte 1/74, S. 4. Obwohl die inner- 
städtischen Wohngebiete, beispielsweise des Stadtbezirks 
Stuttgart-Mitte, mit sozialen Einrichtungen (Wohnfolge- 
einrichtungen) nicht überdurchschnittlich versorgt sind, 
wurde u.a. im Investitionsprogramm 1974-77 der Stadt 
Stuttgart der überwiegende Anteil der Sozialinvestionen 
(z.B. für Schulen, Kindergärten, Spielflächen, Altenheime 
Sportanlagen, Bäder , . .) für die äußeren Stadtbezirke 
eingesetzt: 
— für das Stadtzentrum (Stadtbezirk Stuttgart-Mitte) 
27,— DM pro Einwohner ' 
für die City-Randgebiete (1-3 km vom Zentrum entfernt) 
91,— DM pro Einwohner 
für die Vororte (3-6 km vom Zentrum entfernt) 
593,— DM pro Einwohner 
für die Randbezirke (6-9 km vom Zentrum entfernt) 
565,— DM pro Einwohner 
für die neuen Wohngebiete naheliegend sehr unter- 
schiedliche und noch weit höhere Beträge pro Ein- 
wohner. 
Vgl.: von Schaewen, M.: Demographische Entwicklungs- 
tendenzen in städtischen Agglomerationen (Manuskript); 
Stuttgart, 24.9.74;5. 11. 
Hauptamt der Stadt Stuttgart: Stadt Stuttgart 
1971 — 1974. Ein Bericht der Stadtverwaltung; Stutt- 
gart 1975; S. 23. 
Vgl.: von Schaewen, M.: a.a.O., S. 11. 
Vgl.: Amtsblatt der Stadt Stuttgart vom 30.1.75,S. 11. 
Vgl.: Institut für Bauökonomie, a.a.0. 
Vgl.: Ehrlinger, W.; Faller, D.; Sulzer, P.: Planungs- und 
Vergabeverfahren im industrialisierten Bauen — Beschaf- 
fung als Teil einer Industrialisierungpolitik; Institut 
für Baukonstruktion, Universität Stuttgart 1974; 5. 45 ff. 
Das WoModG (Referentenentwurf, vom 20.8.74) sieht 
ein Instandsetzungs- und Modernisierungsgebot vor 
(88 18 - 21 WoModG); in diesem Fall kann die Gemein- 
de die Duldung der erforderlichen Maßnahmen durch 
den Mieter anordnen ($ 22, Abs. 1). Durch eine Ände- 
rung des 8 541 a BGB soll das Widerspruchsrecht der 
Mieter eingeschränkt werden. 
Auch der Kündigungsschutz der Mieter soll nach dem 
Gesetzentwurf eingeschränkt werden: „Kann der Eigen- 
tümer einem Modernisierungsgebot nur entsprechen, 
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wenn ein Mietverhältnis durch Kündigung beendet wird, 
so hat er ein berechtigtes Interesse im Sinne von $ 564 b 
des BGB” (8 24, Abs. 1 WoModG). Ferner heißt es in 
8 25, Abs. 1 WoModG.: „Hat der Eigentümer eine ange- 
ordnete oder nach 8 18 Abs. 4 übernommene Modernisie- 
rung (Übereinkunft zwischen Eigentümer und Gemeinde) 
durchgeführt, so kann er die Miete nach $ 3 des Gesetzes 
zur Regelung der Mieterhöhung erhöhen. Dies gilt auch 
dann, wenn der Mieter der angeordneten Modernisierung 
nicht zugestimmt hat.” In 8 37 WoModG heißt es dann 
lapidar: „Durch die Vorschriften des vierten und fünften 
Abschnitts dieses Gesetzes wird das Grundrecht der 
Unverletztlichkeit der Wohnung (Artikel 13 GG) einge- 
schränkt.” 
Vgl.: Mrosek, H.: Die sozialökonomische Bedeutung der 
Instandhaltung und Modernisierung unter besonderer 
Berücksichtigung der Verhältnisse in Nordrhein-West- 
falen; Hannover 1972, S. 359 ff. 
Nähere Angaben bei Kreis, H.: Materialien zur Entwick- 
lung des Wohnstandards seit Beginn der Industrialisie- 
rung (Seminarskript); Institut für Bauökonomie, Univer- 
sität Stuttgart 1975. 
Vgl.: Gemeinnütziger Bau- und Wohlfahrtsverein Stutt- 
gart (Hrsg.): Hundert Jahre Gemeinnütziger Bau- und 
Wohlfahrtsverein Stuttgart (Festschrift); Stuttgart 1966 
Vgl.: Projektgruppe Eisenheim, Rettet Eisenheim; Biele- 
feld, Berlin 1973; vgl. auch: Ehlers, H. u.a.: Grundlagen 
und Bedingungen der Planung im öffentlich geförderten 
Wohnungsbau der BRD und ihr Einfluß auf Bebauungs- 
weise, Bauform, Grundrißbildung (Diplomarbeit); TU 
Berlin 1973. 
Der Deutsche Mieterbund geht davon aus, daß bis 1985 
ein jährlicher Bedarf an 500.000 neuen Wohnungen be- 
steht und daß davon 300.000 öffentlich zu fördern seien; 
vgl.: Deutscher Mieterbund: 14 Reformvorschläge des 
Deutschen Mieterbundes zur Wohnungspolitik; Köln 1973. 
Vgl.: Wohnungspolitik der Gemeinde Wien; Wien 1926; 
vgl. auch: Stratmann, M.: Wohnungsbaupolitik in der 
Weimarer Republik; Institut für Bauökonomie, Universi- 
tät Stuttgart 1975; Anhang 3. 
Vgl.: Mrosek, H.: a.a.O., S. 42. 
Vgl.: Internationale Union der Familienverbände und 
Internationaler Verband für Wohnungswesen, Städtebau 
und Raumordnung (Hrsg.): Kölner Empfehlungen 1971 
(Neufassung). 
Wuermeling, F.J.: Das muß geschehen! Die Familie 
fordert vom Bundestag. In: Kirchen-Zeitung, Köln 
6.12.53. 
Wuermeling, F,J.: a.a.0. 
Vgl.: Ehrlinger, W.: Industrialisierung als gesellschaftlicher 
Prozeß, in: Der Architekt 7/74; 5. 166 ff.; vgl. auch: 
Ettinger, B.: Merz, H.G.: Mobile Homes — eine Alterna- 
tive zum traditionellen Wohnungsbau? (Fallstudie einer 
Industrialisierung) ; Institut für Bauökonomie, Universität 
Stuttgart 1974, 5. 99 ff. 
Vgl.: IL. Berechnungsverordnung in der Fassung vom 
20. Dezember 1970. In: Bundesgesetzblatt I, S. 1682. 
Vgl.: Gemeinnütziger Bau- und Wohlfahrtsverein Stuttgart 
(Hrsg,): a.a.0. 
Vgl.: Esslinger, J. u.a.: a.a.0. 
Viel Material über die Entwicklung vor allem des kommu- 
nalen Wohnungsbaus während der Weimarer Republik ent- 
hält die Studienarbeit von Stratmann, M.: a.a.0. 
Angaben zur Größe, Ausstattung und Belegung dieser 
Wohnungen sowie die Auswertung einer Befragung der 
Mieter zur Modernisierung enthält ein Arbeitsbericht von 
Ehrlinger, W. und Pohl, G.: Untersuchungen zur Moderni- 
sierung der Wohnungen des Liegenschaftsamtes der Stadt 
Stuttgart; Institut für Bauökonomie , Universität Stuttgart 
1974.
	        

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