Volltext : ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)

Re ZANENUNT
Anläßlich der Interbau 1957 kann Le Belastungen beim Kauf ihrer Woh-Corbusier
 auch in Berlin seine Idee nung aufklärt. Zur Aufteilung der
der „vertikalen Gartenstadt” ver- A Mit! in EEE
wirklichen, die er als Modell des re- ken für die einzelnen Wohnungen
volutionären Städtebaus der Miets- . €‘ Es verlangt die Wohnungsbaukreditanhar
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jons” gebaut, vgl. ‚S. . el . / ken i 5
HOP a die Kate und au ken Le Corbusiers Unite in Berlin ERDE U en
Gerede gekommen: für die Berliner für den Verkauf „der Wohnungen
Tagespresse ist das Corbusierhaus hinderlich. Womit nun allerdings
mittlerweile ein dankbares Thema nicht gerechnet wird: die Eigentü-Worum
 geht es? mergesellschaft kommt den In-Im
 März 1979 verkauft die „Heils- standsetzungsauflagen nicht nach
berger Dreieck AG” als Eigentüme- jer Unit AHahitaro Be Br
rin das im Rahmen des sozialen Fe Cortal 1
Wohnungsbaus mit Öffentlichen
Mitteln geförderte Haus für knapp
26 Mio DM (750 DM/m? an eine
stadtbekannte Immobilienfirma
(Bendzko-Immobilien). Die 17 geschossige
 ‚„‚Wohneinheit angemessener
 Größe, Iyp Berlin” (Le Corbusier)
 wurde 1957 mit einem Aufwand
 von 16 Mio DM fertiggestellt. —_-Die
 „Neue Heilsberger Dreieck m
Grundstücks-GmbH & CO KG” _
beantragt die Umwandlung in Da:
Eigentumswohnungen und bietet |
die Wohnungen anfangs nur den
Mietern zu einem Kaufpreis zwischen
 1.600 und 1.800 DM/m? an,
später ‚auch. Kapitalanlegern; für
freie Wohnungen werden bis zu
2.600 DM/m? verlangt. Unter dem
Motto „Mit wenig Eigenkapital Vermögen
 bilden” wird die „Strahlende
Stadt” in Zeitungsanzeigen zum
Verkauf angeboten. Gegen diese
Umwandlungsspekulation und die
damit verbundenen Praktiken wird
die „Mieterinitiative Corbusier
Haus” - MIC - gegründet, die die
verunsicherten Mieter über die tatsächlich
 entstehenden Kosten und

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