Full text: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)

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Handzeichnung des soeben bezogenen *—— MIN. AUSDEHNUNG — 
Projekts ‚Wohnen mit Kindern. Deut- MAX AUSDEHNUNG = 
lich wird die Vielfalt der Bewohner: ee 
wünsche nicht nur in den z. T. zwei- = AASTRUKTUR 
geschoßigen Wohnungsgrundrissen, 
SAR-Maßkoordinationssystem zu Grunde, ansonsten (und SOME N der Darehbilfune er 
zum Teil auch innerhalb der Primär-Bau-Struktur) war jede a —_- a 
gewünschte Änderung möglich, sofern sie im Rahmen der 4. Unmöglich war es schließlich die einzelnen Rechnungs- 
Wohnungsbauförderung (z. Zt. 11450 6S/m? Wohn-Nutzflä- ‚ positionen von deren Aufteilung jeweils um die mit den 
che = 1630,- DM) zu finanzieren war. Das Projekt weist ein Firmen vereinbarten Nachlässe und Skonti zu korrigieren. 
extrem hohes Maß an individueller Gestaltung der einzelnen 5. Die zahllosen EN erforderten einen sehr 
Wohnungen, aber auch an gemeinschaftlichen Nutzflächen hohen Arbeitsaufwand. Trotzdem war es schwer möglich 
auf. Bauherr war der ‚Verein Wohnen mit Kindern”, den die N jeweils gültigen Plan auf der Baustelle verfügbar zu 
zukünftigen Bewohner gegründet hatten. Das Ziel war die alten. . . 
Schaffung kinderfreundlichen Wohnraums im innerstädti- 6. Die Bauablaufsteuerung wird mit zunehmender Indivi- 
schen Mehrfamilienhausbau. Der Verein hat die Architekten dualisierung und Selbsthilfe immer komplizierter. Der 
(das Büro Ottokar Uhl) selbst gewählt und sich auch weiter- Mikro-Computer könnte hierfür die Rolle einer zentralen 
hin alle Entscheidungen vorbehalten. Daneben wurden eine Datensammlung übernehmen. 
Kinderpsychologin und ein Soziologe als Berater in den ge- Bei diesem Projekt wurden einerseits die Grenzen der 
samten Vorgang einbezogen. Die Architekten hatten zu infor- menschlichen Kommunikation in extrem hoher Anstren- 
mr en N NENNT zen EAU baulichum- gung aller Beteiligten erlebt, andererseits trat eine Datenex- 
SAN BEWOHNT SL ZAMU EN ECD plosion ein, die ohne Hilfsmittel nicht mehr überschaubar 
) I > L ! «De war. Genau hier, wo es also darum geht menschlich vertretba- 
EEE EA ION Zahlreiche Einzelberatungen wa- re Entscheidungen auf gesicherter Grundlage in kurzer Zeit 
"Das N ODZG ie ARE UOL Evil (z.B. auch zu treffen, kann der Computer eine neue Dimension für Parti- 
Unterschiedliche Räumhöhen) und den Versuch große Ge- zipation eröffnen. Er trägt dann dazu bei Wohnbau-Monoto- 
meinschaftsräume zu verwirklichen, veranlaßte die Bewoh- nie zu verhindern, nicht, - wie oft vor-verurteilend behauptet 
nergruppe dazu von der üblichen Kostenaufteilung nach qm ES PAHERN 
Wohnnutzfläche abzugehen und einen eigenen „gerechte- 
> NEE On auten demnach je nach BON mit -Mikro-Computer: =: ein Wohnungsprojekt-in 
Leistungskategorie entsprechend dem Schlüssel aufgeteilt ENGEN 
men - NS SE u jeben sich 8 a wund und 152 partizipativ geplante Wohnungen in drei- bis fünfgeschos- 
N t zufrie N aber NN Ohm Kteintektenleis tun siger Bauweise waren das Ziel des Projekts „Keyenburg” bei 
. 2 Hicht möglich lc  Wohnungskos encrmittiung ständig NW Rotterdam, welches von der niederländischen Architekten- 
SEHE SM NER LE 
FOStion der eingehenden Rechnungen die Kostenrelationen modularen Koordination nach SAR und mit mitbestimmten 
DL WE Wohnungsbauten vor. Zur Erleichterung ihrer Beratertätig- 
2.D N G SO von EEE En keit gab die Architektengruppe den Auftrag zur Entwicklung 
sche Rechnen mit -steig eines „Bewohnermitsprache-Programms” an SAR. Dort wur- 
EEE OK de xoenastizierten. einzelhen Wöll. de das schon beschriebene Programm (Vel. 2. Voraussetzung) 
. Dun N HE ar er och. in absoluten Zahlen für einen 64 K Mikro-Computer entwickelt. Die Integration 
sind m 1% Ungenauigkeit pro Wohnung doch etwa 15 000 DE uters in die Bewohnerberatung geschah in-drei 
öS (= 2000.- DM) ;
	        

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