Leute (6-16), aber immerhin von einer Firma wie HP zu einer Interaktiv wie APL ist auch LISP, ein Dornröschen hinter
leistungsstarken Schnellentwicklungssprache für Labor und Klammern, und ein solches Potential, daß die derzeitige Ad-Technik
erweitert. Basic war als Schulsprache konzipiert wor- ministration die Ausfuhr ihrer leistungsfähigsten Versionen
den, jeder Fehler (in der Syntax, nicht in der Logik!) sollte so- aus den Staaten zu verhindern sucht. Es hat nicht an Befort
angezeigt und - interaktiv - verbessert werden können. Dies mühungen gefehlt, beide zu zähmen, ohne wesentliches ihrer
bedeutet, daß der Übersetzer dauernd im Speicher steht, und Fähigkeiten aufzugeben. Bekannter ist die Vereinfachung von
jede Zeile sofort einzeln übersetzt und dabei auf Richtigkeit Lisp geworden, LOGO.
prüft. Man nennt diese Familie Interpretersprachen, im Ge- Schließlich ist noch eine weitere Expertensprache zu erwähgensatz
zu den schon beschriebenen Compilersprachen. Wegen nen, FORTH. Der Benutzer kann sich beliebige Funktionen
der zeilenweisen Übersetzung, bei jedem Lauf neu, sind sie bilden, diese in weitere Funktionen einbauen (und sich dabei
langsamer. Manche Versionen allerdings können im nach- selbst aufrufen lassen - Rekursion, das kann schon Pascal), so
hinein kompiliert werden (wie die populäre von Microsoft), daß überaus kleine und mächtige Module aufbaubar sind.
und sind dann so schnell wie Fortran. Programmierer haben Und nun stellt sich die Frage, mit welcher Sprache wir jetzt
weniger Schwierigkeiten mit der Syntax, und schätzen an den an die Kasse gehen. Noch vor wenigen Jahren wäre das Basic
verschiedenen Möglichkeiten des Kompilierens auch den Vor- gewesen, für Anfänger das einfachste. Mit den neuen Möglichzug,
den Quellkode mit einem komfortableren Editor schrei- keiten aber beginnt man auch über den Bildungswert der Erstben
zu können, wie einen Brief; sie brauchen Basic weniger. sprache nachzudenken und findet, daß die einfache Kontroll-Um
zu zeigen, wie leicht ein kleiner Zeittest aufzustellen ist, struktur insbesondere von Basic aus den Programmen eine Art
hier ein ’benchmark’ Programm. Es beginnt mit einer Frage von Spaghetti macht. Na, und der Koch?
nach der Anzahl der Schleifen, die durchlaufen werden sollen. Wichtiger als die Entscheidung in der Sprache (die dritte
Gibt man etwa die Zahl 10000 ein, so multipliziert der Rech- lernt man sowieso leichter als die zweite) ist die Frage, wie man
ner einen fest vorgegebenen Wert mit sich selbst, er tut dies an das Lernen herangeht, um ständig kleine Erfolge und Ermu-10000
mal. Ist er damit fertig, gibt er das Ergebnis der einfa- tigungen zu erreichen. Damit ist die letzte Frage eigentlich
chen Multiplikation einmal aus: schon beantwortet, soll man programmieren lernen oder
Auf einer 8-bit CP/M Anlage hat dieses Programm dann 67 einfach nur fertige, gute und leistungsfähige Programme ein-Sek.
gebraucht, um die gegebene 10-stellige Zahl mit 11- setzen? . . .
stelliger Richtigkeit 10000 mal zu bearbeiten. 1 Multiplikation Fertige Programme liefern fertige Ergebnisse. Kann man sie
(und 1 Rücksprung, sowie Hochzählen der Schleife) hat damit brauchen, ist man fertig. Aber daß die Probleme des immer
6,7 Millisek. gedauert. In der Compilersprache Fortran war herkömmlicheren Bauens nach der EDV im weiteren Sinne
das gleiche ’Problem’ bei einfacher Genauigkeit in 13 sec, bei riefen, ist nicht zu hören (die gesamte Textverarbeitung ausgedoppelter
in 51 sec gelöst. Großrechner brauchen weniger als nommen; wer einmal vor dem Bildschirm saß -). Es stellt sich
1/1000 dieser Zeit. die Frage, ob der Käufermarkt den nachwachsenden Architek-Mit
PL/1 hat IBM für Großrechner eine Sprache ten noch die Möglichkeit bietet, das bisherige Selbstverständgeschaffen,
welche die Fähigkeiten und Formalien von Cobol nis ihres Berufes fortzuführen. Man kann deutlicher fragen -
und Fortran vereinigt und erweitert. Ein Micro-Subset davon wohin werden die Begabten sich in Zukunft wenden?
ist PL/M.
ALGOL war die erste Sprache, die einen anspruchsvollen Was nun?
Aufbau hatte, und man war begeistert, als der einfachere Nach- .
folger da war, PASCAL, die einzige bedeutende nicht in den (1) nicht kaufen.
USA entwickelte Sprache. Sie ist allerdings in der Ein- und . ; . S n Ss
Ausgabe nicht eben groß entwickelt, und Wirth, ihr Schweizer Es trifft zu, daß die Preise weiter fallen, und die Leistungen
Schöpfer, hat gerade sein neues letztes Wort vorgestellt, ganz erstaunlich steigen, eine wohl einzigartige Marktlage. Da-MODULA-2.
Eine andere Weiterentwicklung und Vergrö- bei stellen diese Leistungen einen Zusammenhang dar:
NL U reelrtnn Es PERLE EADCHEI Wwiseinst Cobol ® Der Arbeitsspeicher wird größer und schneller. Er wird z.T.
Eine weitere zunehmend beliebte Sprache ist C, kompakt schon so groß, daß in abgetrennten Bereichen ein externer
und schnell fast wie ein Assembler, jedoch mit komplexer wir- Speicher EEE US wird; damit müssen häufig gebrauchte
kenden Befehlen und Strukturen. Viele Compiler anderer Dateien (Editor, Übersetzer und Binder, Druckprogramm, die
Sprachen werden selbst in C geschrieben. Hy gar nicht erst von ve Platte gelesen oder
Das Neue an der Algol-Familie, wie man wohl bald nicht AM Ha N KH EU NEN AM DEE En
mehr sagen darf, ist der starke Anbau logischer, d.h. nicht-nu- PS do Flo einem an .. At toc Nein kB: en ht 4 Ne Bemerischer
Fähigkeiten. Das entspricht immer weiter sich auf- SEUdO-""]Oppy genannt. Erf. mind. > nıcht jedes Bebauenden
Wünschen. Nicht nur stereotype, wenn auch kompli- triebssystem geeignet).
zierte mathematische Dienstleistung wird verlangt, sondern
auch sich möglichst selbst steuernde Kombinatinsfähigkeit. 9 Die kleinen Festplatten sind eine Neuheit, die den Micro
Die bisherige EDV verarbeitet Daten zu Informationen, die endgültig zur Bedrohung der bisher erfolgreichen kommerkommende
der 5. Generation soll über Verfahren der künstli- ziell schon nutzbaren Minis haben werden lassen. Die Leichen
Intelligenz Informationen zu Wissen verarbeiten stungen von 60, TDM Speichern werden heute von 4 TDM
(Knowledgeware). . Platten eingestellt; man kann sich kaum vorstellen, welche
Auf diesem Weg liegt der Aufbau von Datenklassen, die Schockwellen das schlägt.
mehr oder weniger miteinander verwandt sind, um die Struk- Der Nachteil der Festplatte ist, daß sie nur ein relativ exturierung
in viele als Funktionen aufzurufende Module; das terner Speicher ist; zum Überspielen von Herstellerproschlichte
GO TO ist eliminiert worden. Um die Sprachen trotz- grammen (etwa bei der Erstinstallation) braucht man immer
dem einfach und hantierbar zu halten - zu der Gesamteffektivi- noch zusätzlich ein Floppy- oder ein Magnetbandlaufwerk.
tät eines Programms gehört auch der Aufwand der Erstellung, Ein Speicherbereich im Arbeitsspeicher (RAM-Disk) erlaubt
und zwar umso mehr, je weniger oft das Programm eingesetzt nun das Spar-Konzept, ohne Festplatte, nur mit 1 Floppywird
- mußten sie noch weiter von allem Handwerklichen ge- laufwerk auszukommen.
hr REIST ee hCH UI Baier dies schon vorlangem ae ® Der Preisverfall ist dabei, die Firmen zur Spezialisierung
Die eine dieser beiden ist APL; Stenographie wäre eine etwas _ ihrer Arbeit ang en Standar N OL Ns n ATTEE
unfreundliche Bezeichnung für dieses intellektuelle Vergnü- N Pole zu hohe übe eh N Wecheel Die Von C y N FOREN ind
gen. Wer auf leichte Art in den gedanklichen Kreis der EDV ntwicklung überste Q. WECHSEN. DIE VETLEDS sureichend
zindringen möchte, dem kann die angenehme Einführung von ebenfalls noch im Fluß, die Beratung ist meist unzureichend.
Cilman und Rose in APL als Bettlektüre empfohlen werden. ® Aber für einen großen Markt mehr oder weniger kompatib-APL
besitzt einen eigenen Zeichensatz, den man lernen muß ler Anlagen lohnt sich jetzt ein hoher Software-Entwick-(SO
leicht und natürlich wie russisch, wenn man sich wirklich lungsaufwand. Der Massenverkauf zu geringeren Preisen mildaranmacht).
Die Sprache arbeitet immer mit Zahlenreihen dert dabei ein bisheriges Problem der Micro-Klasse, den Softoder
ganzen Feldern, auf vielen Ebenen, und führt zu einem ware-Klau.
neuen Denken.