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Bebauungsplan der Mustersiedlung
Lageplan
Tegnestuen Vandkunsten
WOHNTRAUBE
MUSTERSIEDLUNG VEITSHÖCHHEIM
D as Gebiet am Speckert hat große landschaftliche Reize.
Ganz besonders schön ist der Blick nach Nordwesten in die
offene Landschaft, sowie ins Wolfstal und zum Wald nordöstlich
des Geländes.
Ein Feldweg teilt das Baugebiet in Gemeinde - und Privatbesitz.
Der Teil, den die Gemeinde besitzt, ist landwirtschaftlich genutzt
und hat keine nennenswerte Bepflanzung. Der Privatbesitz
Ist in schmale Felder aufgeteilt und teilweise dicht mit Obstbàumen
bewachsen. Eine .landschaftliche Idylle".
Der Anschluß der bestehenden Bebauung an die Landschaft
ist architektonisch „unfertig‘“. Die dreigeschossigen. fensterlosen
Giebel der Gartensiedlung ergeben jedoch die Möglichkeit
eines unkomplizierten Anschlusses der Neu-Bauten.
Der Anschluß der neuen Bebauung an das Gelände am Spekert
ist ungleich komplizierter, weil die Straßenführung problematisch
ist und weil die jetzigen Gebäude nicht den Höhenkurven
entsprechend plaziert wurden.
Ausgangspunkt für den Strukturplan ist der Wunsch, das Gebiet
am Danziger Platz als natürliches Zentrum mit gemeinschaftlichen
Einrichtungen (z.B. Kirche) und Geschäften zu stärken.
Neue Einrichtungen, wie z.B. Geschäfte und Freilichtbühne
sollten hier plaziert werden. — Gleichzeitig wird vorgeschlagen,
daß die Achse Kirche —- offene Landschaft und der damit verbundene
schóne Blick gewahrt wird.
Deshalbist das Baugebiet in zwei, durch einen Landschaftskeil
getrennte Bebauungen, aufgeteilt worden. Um einen bleibenden
und präzisen Anschluß an den Landschaftskeil zu erreichen, bilden
zweigeschossige Reihenhäuser den Abschluß der beiden Bebauungen.
ERSTER BAUABSCHNITT
Der erste Bauabschnitt, der ungefähr 855 Wohnungen umfaßt,
wird in seiner ganzen Länge von einer Randbebauung, die an
dem Verbindungsweg zwischen Speckert Weg und Danziger
Platzliegt, begrenzt. Geparkt wirdzwischen den Reihenhäusern.
Die Ausführung der Straße ist verkehrsberuhigt. Die übrige Bebauung
besteht aus freiliegenden Einfamilienhäusern im nördlichen
Teil und aus Reihenhäusern im südlichen Teil.
Um den verschiedenen Bebauungsformen einen Zusammenhang
zu geben, werden für die einzelnen Grundstücke Bauzonen
und Höhenbestimmungen vorgeschlagen.
Quer durch das Gebiet verläuft ein Fußweg, der den Stadtteil mit
Wald und Landschaft verbindet und teilweise auch als Landwirtschaftsweg
genutzt werden kann. Im übrigen benutzen die Fußgänger
die Straßen, die generell verkehrsberuhigt sein sollten.
ZWEITER BAUABSCHNITT
Der 1. Bauabschnitt im Anschluß an die Gartensiedlung zerfällt
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