Full text: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

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eine genaue Vergleichung zuzulassen, allein doch harmoniren sie so 
merkwürdig mit den Angaben meiner Uhr, daß ich darin für mich eine 
machtvolle Bestätigung für meine Prüfungs8methode mit der letzteren 
sehe, und für den Leser mögen sie die Bedeutung haben, daß er be- 
greift, warum ich dem Farbstoffregime eine so hohe Bedeutung beilege. 
Nun möchte ich zum Schluß no< einem „Vorwurf“ entgegen- 
treten. Der Wollene, der seinen Kleiderkasten voll „schwarzwollener 
Kleider“ hat, wird vielleicht indignirt ausrufen: „Warum hast du 'mir 
das nicht früher gesagt! ?“ Hierauf habe ich folgende Antwort: 
'om ist nicht an Einem Tage erbaut worden, und was man 
nicht * . kann man nicht sagen. 
2, welch? jeht als Wollene schwarze Kleider tragen, haben 
au. * "bor fih 1"warz getragen, und ihre jeßigen ganz wollenen 
Kleid . jd, we, selber erfahren haben, bedeutend gesünder, als ihre 
früher? war; 1 yalbwollenen. Sie sind mir also jedenfalls zu Dank 
verp“ = wenn ich jeht etwas no< Besseres auffinde = ist 
das € > "at oder eine Wohlthat ? 
habs von jeher schwarze Kleider verabscheut und mich 
imm“ -- im Sommer weiß, im Winter braun --- getragen. 
Meir orten “rfahrungen über das Wollregime sind in braunen 
Kleidern gema“ worden und ih glaube jekt, daß bei vielen von denen, 
wel&G* meine aben über * 2 Vortheile des Wollregimes zwar der 
Hauptsache no zugaben, aber „übertrieben“ fanden, die Ursache darin 
lag, deß sie „schwarze Jäge. ' waren, während ich ein „brauner“ 
war. Erst als diesen Winter meine Mutter starb und ich 
anfing, mich auch „s<hwarz“ zu tragen, ging mir das Licht 
auf. = In der nächsten Nummer sprechen wir weiter darüber und 
bitte ich diejenigen meiner Leser, welche korrespondirende Erfahrungen 
haben, mir Mittheilungen zu machen. 
Zur Lehre von den Wosskrisen. 
Nro. 4 pag. 19 enthä!t >den Heilungsbericht des Stations? 
Ab? as: dom des z-freht"zut angefüct ist, daß Patient einen 
Rü * 80% 5 Koba „Nach einem furzen Aviso erhielt ich hierüber, 
vom . -* " -  datirt. folgende Mittheilung: | 
. “liche Geschäfte, theils Geschäfte privater Natur hielten 
mic? - weitere Yviachricht zukommen zu lassen, sodann wollte 
ich « 8“ 7, wie mein Zustand sich a-stalte. 
; „vor 1“ schlagartige Anfall eintrat, hatte ich auf der Stirne 
eine Geschwulst, welche sehr viel Eiter ausstieß, das Flimmern , sowie 
das Kopfweh stellten sich wieder ein, die Verdauung war eine träge, 
ja geradezu gestörte, die Congestionen heftiger als je, ebenso das Sin- 
gen im linken Ohr; vom Tage des Schlaganfalls an nun ist das 
Flimmern und auch der Kopfschmerz ausgeblieben, das Allgemeinbefin- 
den befriedigend, nur die Verdauung und die hiemit in Verbindung
	        

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