Full text: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1888, Bd. 7, H. 1/12)

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„TP. 5. O+ Jügers Monatsblatt. 
SERIES TSE - a. 
Z ui Bumleszeishrift des Deufsdmen Oultav-Jäger-Bundes. 
N. PO . 
Organ undheitspflege und Levenslehre. 
Siebenter Jahrgang. 
Erscheint in 12 Nummern zum Jahre3preis von drei Mark VERMUNSFANGO: Die einzelne 
Nummer kostet 40 Pfennig. = Inserate: die durchlaufende Petitzeile oder deren Raum 25 Pfennig. 
=- Bestellungen nehmen entgegen: sämtliche Buchhandlungen, ferner alle Postanstalten in Deutsch- 
land, Oesterreich und der Schweiz, sowie vie Berlagshandlung von W. Kohlhammer in Stuttgart. 
Stutffgartf. „No 6. Juni 1888. 
Inhalt: Einladung zum Kniebistag. =- Die Reformbaumwolle. =- Die 
Homöopathie. =- Arsenfreie, aber schädliche Anilinfarben. =- Zum Normalpapier. 
-- Vereinsnachrichten. =- Kleinere Mitteilungen: Wolle in den Tropen. de par- 
fum de la femme. Das Fasten. Touristenkleidung. Völkergeruch. Petroleum- 
geruch. Ungebläuter Zucker. -- Litterarisches. -=- Anzeigen. 
Einladung zum Kniebistag. 
Die Zusammenkunft der Wollenen aus Süddeutschland wird wie 
biSher am Johannistag =- Sonntag den 24. Juni = im Gasthof 
zum Lamm auf dem Kniebis, Post und Bahnstation Freudenstadt, ab- 
achalten. Die Teilnehmer sind gebeten, sich daselbst für das gemein- 
schaftliche Mittagessen einige Tage zuvor durch Postkarte anzumelden. 
Das Rendez-vous ist wie voriges Jahr in Freudenstadt, von wo aus 
die gemeinschaftliche Abfahrt nach dem Kniebis um die Mittagszeit 
nac< Ankunft sowohl des betr. württembergishen als des badischen 
Zugs erfolgt. Jäger. 
Die Reformbaumwolle. 
Die Redaktion erhält mit der Bitte um Veröffentlichung folgende 
Zusendungen: 
4. ein Referat der Dres8dener Nachrichten aus Nr. 403 
vom 12. April 1888, welches lautet : 
In seinem vierten und lezten Vortrage über physikalisch-diätetisc<e Heil- 
methode behandelte Dr. Lahmann die „Notwendigkeit einer Bekleidungsreform“. 
Dr. Lahmann hat sich alle Gedanken des bekannten Wollapostels Professor 
Dr. Jäger in Stuttgart angeeignet, sowohl was die Wahl der Stoffe als dessen 
Vorschläge der Kleidungsreform, ihre Formen, Schnitte und Farben. anlangen. 
Nur eine einzige Ausnahme macht er: er empfiehlt baumwollene Unterkleidung. 
Im übrigen stellt er sich jedoch ganz auf den- Boden Jägers, dem er als Bahn- 
brecher für eine gesundheitsförderlichere Kleidung hohe Anerkennung zu zollen sich 
nicht entbrehen fonnte. Die Abweichungen, die Dr. Lahmann von den Jäger- 
schen Gedanken vorschlägt, z. B. bez. des Männerhutes, sind unbedeutend; auch das 
Jägersc<he Wollbett empfiehlt er, .wiederum mit einer baumwollenen Nüance. Mit 
großer Schärfe und die Jägersche Theorie durch weitere Gründe unterstüßend,
	        

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