Full text: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1888, Bd. 7, H. 1/12)

von „Geld, und denen "daher alle3 und" jedes , "Politik, "Wissenschaft; 
Kunst, Gelehrsamkeit, Forshergeist, Wahrheit und Recht, Freiheit und 
Ehre, nur als Geldfragen erscheinen. "Eine Zeitung ist für sie lediglich 
ein industrielles Unternehmen, dessen einziger Zwe> ist, möglichst viel 
Gewinn abzuwerfen. Von diesem Gesibt3punkte wird die Tendenz 
„gemacht“ wird die Aufnahme od-* 9 b%ßming or journalistischen 
Arbeit entschieden, und wenn je. no „-'ne L"-henrücksicht waltet, so ist 
es ""IJstens die, ob der betreffende Autor zur „Tlique“ gehört. Die 
wen““ 1 nicht in- dies? Kategorie- gehörenden zeitungen vertreten ein 
eng» "*grenztes Partetinteresse, existieren von Parteisubventionen und 
müsen deShalb "nach der Pfeifs ihrer" Gönner tanzen. Giebt es etwa 
nocy ein wirtlich unabhäng".4 Blatt, jo prosperiert e3 entweder nicht, 
odey “3 t don ziemlich einflußlos. "Venn dieje jämmerlichen Zustände 
nit. * > = schriftstellerische- Thätigkeit in > seln. legten, so-würde 
ich vo4 * 59 mit meiner ganzen Kraft allein dafür eintreten, Ihrer 
„>“ "7" iege'zu verhelfen. "So 'aber läßt sich leider 'nür wenig 
Kun, Hallten. Sie indessen hierort8 einmal der persönlichen Unter- 
Füßung ein-3 Mannes. bedürfen , auf dessen vollste Ergebenheit Sie 
FT Ta bitte--ich--S**-dringend--sich--meiner»-erinneri--zu 
wot 7 "öhe „mich „glülich shäßen, " nen. meine Verehrung 
und). "s PE ds 512. That Bom fen zu «.irfen. 
"4 "älher Enthusiasmus aber möglicherweise nicht veht 
exf'ir „mc könnte / "9 muß is Ihnen wobl! einis: Auff" "üsse 
üb" Tu“ "Ttehung naebeit. Seit einer Neihe von Jahren 1.Jon 
tw "u vstem!'* „üulativer Philosophie "mit mir" rum/ zu dem 
mw “ rlin ata Tauf "2*8- Natur. ininer no. 51eine tüdüge 
2 BM “wD .. habe ichojeßt plöblich u ,anz unerwärtet 
in xxl DI erünt: Jenvund umfassenden, als“ :laren und über- 
- „Jen Jlvbeit“;zefunden / dine Basis, sobreity und" une“schütterlich, 
E19 jur ird vewas sein "kann/ das lediglich auf empirschem Grunde 
rw“ 8 „nen. “its aus meinem lebten "4" Lekannt ist, gehe 
ian m 25mmamisehen, oder vielmehr. wie uy hier ergänzend hinzu- 
füa-1 wivr"segar supranaturalistischen Weltan“ „auung aus; wenngleich 
in 'einom andern Sinne, als die heutzutage xj9genannte Richtung, die 
einantli%  "tranaturalismus Heißen müßte / +,9a8 freilich" Unsinn ist. 
Jö €. Zatfächlich auf einem dem Jhrigen "diametral entgegeit 
0% Caan. *anbtren Trozdem == ich spreche dies mit'der freudigsten' 
Genüc<huur 73us == habe ich in' Ihrer herrlichen Tchr*"* *isher auch 
niGt einen e. zigen Sas gefunden," der mit meinem 4hlofophem nicht 
ohe jeden Zwanz in Cinklang zu bringen wäre.“ Das ist auch schr 
natürlich. Die Wahrheit. liegt stets und überall in der'Mitte zwischen 
den Extremen. Wenn daher zwei redliche Wahrheitsforscher von den 
sich gerade gegenüber liegendem Punkten, der Feine von der Mannig- 
faltigkeit der Erscheinungen äuf ihre Einheit//den'!die Natur gebärenden 
Geist, der 'andex& von der Einheit auf die" Vielheit von dem Geiste
	        

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