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von dem: ganzen Gebahren des Mannes (Jäger) abgestoßen gefühlt
us s. -w.
Piöalich ist e8, daß der Herausgeber des „Volksarzt“ zu den feiner
fühlenden : 'atuxen ni“ gehört, aber: von dem Gebahren „der. Gegnev
Jäge*? fühlt er si“ sehr abgestoßen. Wir können es uns erklären,
wenn-die Alltagsmens- “-n, welche: in. den breitgetretenen Spuren der alten
Schule, der Staat3medizin, ohne Ueberlegung weiter trampeln, Professor
Jäger ver*“oxn und v/rhöhnen; denn er stört sie in. ihrer trägen Ruhe,
ex. bekämyft 9 verderblichen Anschauungen. Aber daß auch solche, welche
aus diese Spuren herausgetreten. sind: und: den Kampf: mit dex Sculmeinung
aufgenommen haben, nämlich Vegetarier, Homöopathen, Anhänger
dex. Naturheilmethode u, a, Prof. Jäger als "ihren Feind ansehen und
ihn nicht einmab-mit ehrlichen Waffen bekämpfen, ist uns höchst rätselhaft,
wenn wiv- nicht. den menschlichen. Neid und Hochmut und die Neigung,
immer als Erster und Oberster die Ehre bei der großen Masse sich zu sichern,
als teilweise Lösung dieses Rätsels. gelten lassen wollen. =- Wir verfolgten
von Anfang an die Jäger s<en JZdeen, viv studierten seine
Schriften eingehend ,- wir probierten jahrelang am eigenen Körper seine
Vorschläge; wir waren nicht. voreingenommen, sondern prüften. auch, was
die Gegner brachten. - Bei allen Artikeln. gegen Jäger und sein System
haben wir bis zur Stunde gründliche sachliche „Widerlegung vermißt, und
nichtnur bei heißblütigen Gegnern, wie z, B. Lahmann, Wedhßler
u. a, sondern auch bei Männern, die gewohnt sind, klar und nüchtern
zu denken und zu schreiben, wie Dr. Eduard Reich, August Kruhl u, a.
Warum nimmt man nicht "Jägers Lehre; wie sie 3. B. in seinem
Mein System“ klar entwickelt ist, vor sich und widerlegt dieselbe ebenso
flax Punkt für. Punkt, damit auch wir andexn kleinen Geister Licht „in
ver Sache bekommen? =- Bisher sahen wir nur, wie man entweder das
ganze System als Unsinn belachte und. als verderblichen . Wahnsinn verurteilte,
oder wie man einzelne Lehrsäße aus dem Zusammenhang herausriß
und Sachen zu widerlegen suchte, die Jäger nie gelehrt und behauptet
hat. Daß das Wollregime nicht etwas ganz Vollkommenes ist,
dem. man. gar. keinen Mangel nachweisen kann, und daß der Exfinder nicht
ein Engel ist ohne menschlihe -Schwachkeiten und Fehler =- ist den Anhängern
des Wollregimes gar wohl bekannt; doch ist nicht dem Vegetarismus,
der Homöopathie, der Naturheilkunst u. |, w. und den großen
Männern dieser Richtungen derselbe Stempel menschlicher Unvollkommenheit
aufgedrü&t? =- |
Wenn auch Undankbarkeit ein gemeines Laster ist, so s<merzt es
do<, diese Untugend öffentlich sich breit machen zu fehen. Die deutsche
Nation hat allen Grund, dem Professor Jäger sehr dankbar zu sein.
Männer wie Dr. Schlegel, Gustav Wolbold, pr. Weihe, Milbrot
u. qa. haben öffentlich die Verdienste Jägers hervorgehoben, Der Herausgeber
des „Volksarzt“ will nicht zurü&bleiben. Als Wollener fagt
er heute an dieser Stelle Herrn Prot. 0x. Gustav Jäger innigen Dank
für „alle Vorteile und Verbesserungen. seiner Gesundheit, die ihm und den
Seinigen durc< das Wollregime geworden. Als Homöopath dankt er
besonders für die „Neuralanalyse“ und für "die vortreffliche Schrift „Die
Homöopathie, Urteil -eines Physiologen und Naturforscher3," und, für
alle Hilfe und Unterstüßung, die er der Hahnemannsc<en Heilmethode