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Rüdkehr der Hexrschaften vorgenommen wird und welche durc<haus gründlich
sein kann, keineswegs zur radikalen Vertilgung dieser tüischen Gase
hinreicht. Hier nun liegt der Grund der öfteren Fälle von Typhus gerade
in herrs<haftlichen Wohnungen bei der Rückkehr aus den Sommerfrischen.
Sehr wichtig daher und empfehlenswert dürfte es sein, wenn die Herxs<haften
ihrer zurü&gelassenen Dienerschaft die Weisung gäben, täglich einmal
während ihrer Abwesenheit frisches Spülwasser laufen zu lassen, und
wo dies nicht geschehen, dur< Abbrennen von Schwefelfäden in dem vers<lossenen
Raum des betr. Ortes, was allerdings auf fester eiserner Untexlage
und mit großer Vorsicht zu geshehen hat, die Gase zu töten. Am
zwe&>mäßigsten ist indes, öfters Spülwasser laufen zu lassen.“
Kranfkheitsduft. Aus der Vita s. Aut. (Kap. XV): „Als der heil.
Antonius einst mit den Brüdern sich eingeschifft, spürte er allein in der
Nase einen abscheulichen Gestank. Die Brüder meinten, es möge von gejalzenen
Fischen kommen, die im Sciffe seien, er aber sagte: der Geruch
sei ganz anderer Art. Als er noch redete, sprang plößlich ein besessener
„Züngling, der sich unten im Sciffsraume verborgen, hervor, und als ihn
Antonius sofort geheilt, verstanden alle, woher der Gestank gekommen.“
Görres, Christl. Mystik 1 204,
Krankheitsgeruch an Haaren. Die Beobachtung, daß Haar den
Krankheitösgeruch festhält, habe ich thatsächlich in einem der beiden von mix
in meinem früheren Schreiben erwähnten Fälle gemacht. Im vorigen
Jahre starb meine Schwester im hiesigen Kranfenhause am Typhus. Meine
Frau und ich wollten zum Andenken eine kleine Probe von ihrem Haar
aufbewahren. Dasselbe verbreitete aber fortgeseßt einen solchen Typhu3-geruch,
daß wir lieber darauf verzichteten. Die Sache scheint mir wichtig
genug, um sie Ihnen mitzuteilen. Dr. H, CG. 7... 10: M.
Anmerkung der Redaktion. Dies stimmt zu der in diesen
Blättern schon oft erwähnten Thatsache, daß „Sterbling3wolle“, d. h.
Wolle von krepierten Schafen ganz andere Eigenschaften hat als Scurwolle,
stößt aber die Thatsache nicht um, daß die tierische Faser, wenn sie
einmal vom lebenden Körper losgelöst ist , ablehnend gegen üble Gerüche
sich verhält. Aufnahmsfähig für solche ist die Haarsubstanz nur so lange
sie nom auf dem lebenden Körper sißt und auch hier nur für „Tode3-düfte“.
Endlich beweist obige Notiz 1. die Spezifität des Krankheitsgeruches,
2. daß Krankheit Gestank ist.
Todesgeru<. An seinem Todestage morgens sprach Mozart zu
seiner Schwägerin : „Gut daß Sie da sind, heute nacht bleiben Sie bei
mix, Sie müssen mich sterben sehen.“ Da sie sich zusammennahm und
ihm solche Gedanken auszureden suchte, antwortete er ihr: „J< habe ja
schon den Todengeruch auf der Zunge; ich rieche den Tod. (Otto Jahn,
Leben Mozarts IV. 684.)
Speichel als Arznei. Zu dieser Spißmarke päßt folgender mix
ohne Quellenangabe eingesandter Zeitungsausschnitt :
(Heilige Hunde.) Dem neuesten Heft der „Revue Archeologigur,
entnehmen wir nachstehende Notiz: Schon vor einiger Zeit hatte man
ei Cittium auf Cyp2rn Scrifttäfelhen gefunden, welche phönizische Rechnungen
enthielten, worin unter Ausgaben für Maurer, Architekten, Pexrükenmacher,
Sänger und dergl. auch solche für Hunde aufgeführt waren.
Wozu dienten diese Hunde? Die Meinungen gingen auseinander. Auf
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