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Man weiß, daß unsere ganze Wärmeökonomie, unsere Wärmeregulierung,
wesentlich .durc< unser Haütorgan erfolgt und durch die
Respiration, durch die Luft, die wir aufnehmen: - Aber wenn man beachtet,
wie viele von den produzierten Wärmeeinheiten durch das Hautorgan
nac< außen gehen und wie viele durch die Respiration, so findet
man da einen gewaltigen Unterschied. Unter den durchschnittlichen
Verhältnissen geben wir von der ganzen Wärmemenge mehr als
88 Prozent durch das Hautorgan ab, sowohl auf dem Wege der
Strahlung als der Leitung und Verdunstung und nur etwa 8 Prozent,
als? den zehnten Teil durch die. Respiration. Wenn wir also auf
unsere Wärmeökonomie einwirken wollen durc< künstliche Mittel, dann
13 Hir naturgemäß auf das Hautoraun angewiesen und diese Ver-„„«“].
e werden nun in neuester „eit v:. „nauer untersucht als früher
.. Namentlich ist in dem Labor...-<um von .'roscsor Rubner
2. 4rbur a einm, Salorimeter konstruiert worden, mittels dessen die
W.irmer“ 82 wirklich unter 69w'h.1 Umständen abgegeben werden,
m. vm. 51% sondern. wirklich: boobachtet- werden. I< glaube
überhau“ , da : „ Yubner golingen wird, mit seinem Kalorimeter die
meisten Fragen d:? Wärmeökonomie vollständ.-» zu erledigen, und es
freut uns gewi alls, das eine Kraft wie Rubner an Stelle von
Pre* fox Ko% 1. * Terlin beruf“ 1 wurde als Professor für Hygiene,
um. m 1 34.üubner ein » Tünchner Kind ist.
„Hur. ''nser2 Kleidung sHhaffen wir uns ein eigenes Klima, das
wir 7% mw. grümträgen; und wenn. wir das Kleidungslima untersur...
finden wir, daß wir eigentlich immer in einem halbtr““ „gen
===. „ben. Wenn man die Temperatur zwischen Haut wid. « bung
.“ „Jt 49 findet: man in der Regel 25 30% C., und vc 7 'txe
| utor.. wat umgiebt wenn al > die Faut nu“ " rab "0 5
- wit, ye immer relativ ziemlich troden, weil ,.. eine ;5 ohe
-.. „Ltur: zur Man glaubt gar zu gerne, daß da. . t in unseren
„wel 'Tüe jund sat. so eine ruhende Lstsi.3t ..2 hält warm.
Zzhcr 1.0 zu tb nicht, fie darf nict ruhen. "Unsers 4:14 vazu be
stiminr, üunmer von Luft überflossen zu werden, und sobald das aut:
Jöv ug. 1 wir uns - unbehaglich: "Der Durche2"14 der Luft dun,
unser? Kleidunn wird allerdings von unsere“ . rven direkt nis :
empfunden: aber wenn" man wirklich be Dasseeegu ier & €
über der bekleideten Haut steht, untersnHt, 5 bekomn.t man «ne.
gent „Frehnliver Feuchtigkeit: o“t nur 4«0--5) +rozenz/ wenn 6: die
Luft, die uns umgiebt und in der Regel kälter ist, 60-721 „„rozent
ja 80 Prozent relative Feuchtigkeit hat. An jedem Menschen, der wärmer
ist als die ihn umgebende Atmosphäre, "ist ein aufsteigender Luft;trom
gerade wie an einem Ofen und es läßt sich der im Innern der Kleider
schon mit einem Anemometer" messen, aber ganz leicht mit dem Recknägelschen
Differentiälinanometer;