Hunau,
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Herkunft unfiher) al3 Zeugen. Einen, Zehnten zu F. (Xlonom) übergibt
1382 Burkard von Lodhen, Ganz Sohn, von Öberreitnau, feiner Mutter
Katharine, Burkard3 von RamSmag Tochter. 1420 fonunt er aus den
Nachlaß Burrkards an Heinrich Lutfrid genanut von Arn8bherg. 1667 kaufte
die Herr{dhaft Montfort ein Gut zu F., daS vorher eigen war ?).
Aberlingsbühl, W., 10 €., 1743 AWberlesbihel, an einen
Bauern Aberle grenzend, unit zwei Lehenhäuslein, die vor 15 Yahren
auf Berr/haftlidem Hokzboden neu erbaut worden waren.
BadhHütten, . und Bad, 13 €. (1515: im Bad zu Lainıno
oder Murn{?]). Mineralbad, einfach) aber gut eingerichtet, ftil und
inalerifh in der Nähe der Argen gelegen. Gewöhnlich als Bad Lainınau
bezeichnet, aber al8 alter montfortijcdher Beftg früher zum Amt Neukirch
und daher jet zur Gen, Flunau gehörig. 1520 „Hans Koh Bad“.
1721 wird dag Gut zur B. als Sqhupflehen verliehen. 1743 wird eine
Dofitatt erwähnt, „allmo das alte HauZ geftanden“, und e8 erfcheint der
Slurnane „ir der alten Badhütten“. Eine Badordnung aus dem
16. Yahrhundert fordert al8 althergebrachtes Badgeld von denen, die
„Tag und Nacht einfien“, 1 Böhmitich, von denen, die nur bei Tag
baden, 8 4 ?).
Bernaumiühle, W., 14€, 1515 Benenmuli, 1575 Bernenmuli.
Blumegg, ., 52 E. (1419 Blumegg, 1445 Plumnegg). Mit
einent Sof in & it 1419 ein Fildhredht in der Argen verbunden,
Binfe au3 diefem Hof kamen 1436 an KM. Langnau. Zu Beginn des
15. Yahıh. figt hier ein Zweig der Familie Eijenbadh 3.
Bollenhof, G., 11 € Bei der Vereinddung entftanden.
— Elmenau, ®,, 92 E., an der Landftrake Tettnang— Wangen,
mit einer alten Kapelle zum Bf. Ulrich im alten Friedhof, 1357 erwähnt.
Die Kapelle {ft im Mauermerk ronanifcdh, Hatte früher einen der alten
Satteldachtürme über der Sakrijtei, jebt einen fechSfeitigen, {Olanfen
hölzernen Dachreiter mit Helnt über dem Chörlein, Die Ausftattung {fi
itnbedeutend, alte Apojtelbilder Hängen an den Wänden, die zunı Teil
merfivürdige Züge zeigen (18, Yahrhundert). .
In €. find in 14. Sahrhundert (1357 Eimowe) die Cher3berg die
OrtSherren. Im Jahr 1389 verkauft Ulrid) von Cbheräberg an das
Spital Lindau um 400 @ Geller Gericht, Zwing und Yünn zu E€. mit
aller Gemaltfame und allen Zubehör, ferner die Vogtei über die Leute,
die auf St. Ulrich3 Altar zu E. gehbren und deren Eigenjchaft das
Spital fon mit Lainınau von den Chorherren in Konjtanz ermorben
Gatte, weiter einen Weingarten mit halben Torkel, einen Weiher,
7 Güter zu €, darunter die Mühle, eine Gült und drei Vogtrechte zu
Bernried, zwei Vogiredhte zu Dietmannzweiler. Da Gericht wurde
dem Spital 1444 von Montfort abgenommen (S. 246). 1467 gibt
Sitel Humpis einen Hof in E. an eine Ravensburger Pfründe, ein
anderer gehörte der Rfarrei Siberatameiler N.
1) Wirt, Url. 1, 347. St. Montfort 41, 83, 98.
2) St. Montfort I, 51, 52,98. LS. im Finanzarchiv.
3) St, Urkundentaufg 260, 261; Kl. Langnau 1.
4) Sp. Lindau 19, 2; auch RX. 1,4. St, Urkundentaufd 37, 583;
Weibenau 96.