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TI. Natürliche Verhältniffe.
moräne im Schuffenbefen und wenigftens ähnlich au) weitlich
von ihm. In Öftlichen Plateaugebiet hat. fie oft einen befonder®
mageren, jandig-fteinigen Charakter. €E3 liegt auf der Hand, daß
die auf diefen beiden Varietäten des Untergrundes entftandenen
Böden ebenfal8 von dem der normalen Grundmoräne abweichen
müffen. In den mageren, fteinig-fandigen Gebieten griffen Vermwitterung
und Auslaugung tiefer ein. Bor allem find die für
die Landwirtfchaft fo wertvollen Karbonate meiftenz in einer
Müchtigkeit von viel mehr al einem Meter verfchwunden. Dazu
ift der Boden viel reicher an Keinen und großen SGefchieben als
mwünfchenSwert, oft geradezu fandig-Kiefig bi3 fteinig (dsm der geo-Logifchen
Spezialkarte). Demgegenüber find im Schuffentale und
weiter weftlich die ©rundmoräneböden oft fo tonreich, daß die
Abgrenzung gegen die fluvioglazialen und auch noch jüngeren
Tonmergelböden (f. unten) auf Schwierigkeiten {tößt. Ihre Durchläffigfeit
ift dement{prechend befonder8 gering. Sie find vergleichsweife
flachgründig, und ihr Kfaltführender Untergrund wird ftellenweis
jchon innerhalb des erften Yalben Meter3, fonft doch wenigftens
innerhalb eine8 MeterS erreicht. Diefe fhweren, bei flacher Lagerung
ftet8 dränagebedürftigen Böden entfernen fih dann weit von
dent anderen Ertrem der Grundmoräneböden auf den dsm-Flächen.
€ ift wohl kannt zweifelhaft, daß diefe bisher gefchilderten
Differenzen im Charakter der Orundmoräne und ihrer Böden vor
allem bedingt find durch die ftofflihe Ungleichmäßigfeit der älteren
Slazialgebilde, die der lebte, verhältnismäßig {chwacdhe Eisftrom
de8 RMheingletfcher8 in feinem Laufe vorfand, zerftörte und fih
dann einverleibte. So verliehen KLesveidhe Auffchüttungen, die ev
aufarbeitete, der neuentftehenden Grundmoräne einen befonder3 fand
und fiesreichen Habitus, Andererfeit8 bekam fie im Beden der
Schuffen und weiter weftlich, wo der Öleticher über ältere fein:
förnige Bedfenfedimente firömte oder auch ange Zeit der Molaffe:
unterlage unmittelbar auflagerte und fie, nach dem unverwitterten
Charakter ihrer Oberfläche zu urteilen, fortgefeßt noch bearbeitete,
ein befonder8 feinkörniges, gejchiebearmes Ausfehen.
Aber auch die Verteilung des neu vom Sletfcher aus dem,
Gebirge mitgebrachten Materiales war feine gleichmäßige. Die
mit ganz verfchiedenen SGefchiebefrachten beladenen Eiamaffen der
einzelnen Täler des verzweigten Einzug3gebieteS blieben im Haupteisftrom
des RheintaleS felbft ziemlich) unvermifcht nebeneinander.
So gelangten die SGefteine der Sftlichen, Kalkreichen Provinz des
Gebiete auch zumeift wieder in die Sftlihften Sektoren des außer: