Schödingen,
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(höpfen und nidt perzehnten wollten; fie: wurden aber ans
gewiejen, fünftig aud) den, „Vorjhuß“, ehe der: Baum gefpannt
wird, zu verzehnten, Im 16. Sahrh, mwitd- auch ein Recht. des
Borfchnitts des Junkers erwähnt!)
Am 26. Auguft 1598 z0g Herzog Friedrid. von Württemberg
das Dorf als ein verwirktes Lehen ein und ließ fi Huldigen;
Sans Philipp v. NMippenburg wurde abgefchoben, troß jeines Bro:
teftes, daß er mit den Handlungen {eines Baters oder Bruders
nichts zu tun Habe, Erft am 2, Dezember erhielten die NRippenburger
das Dorf gegen einen Abtrag zurüc, mit der Auflage,
die. Augsburger Konfejfion einzuführen (f. u.) Martin v. N. Überließ
alle feine Lehen an feine vier Söhne, wobei die beiden
älteren, Hans Philipp und Hans Chrijtoph, den Siß Sch. ethielten,
während den Jüngeren der Siß in Unterriegingen zufiel 41).
1640 wurde als lekter Nippenburger Gottfried Philipp v. N.
mit den Lehen feines Haufes ZU Unterriegingen, Hemmingen,
Schödingen und dem Erbidhenfenamt belehnt. Er f{tarb um
25, Januar 1646 an der Lungenfucht im Alter von 42 Sahren in
Würzburg, Damit waren die Lehen dem Herzog D. Württemberg
heimgefallen, N
Nach Angabe des Lagerbuchs von 1662 ftanden früher in Sch.
zwei Burgijtälle, von denen eines den Venningen, das andere: Den
Nippenburg- gehört hatte; das lehtere war abgegangen und an
[einer Stelle waren eine Kelter und zwei Ghenern gebaut, 1431
{ft erwähnt, daß das Buraftall zeitweife 5D {jtand; eben jeßt wollen
Nippenburg und Benningen die Burg wieder bauen. Im Dreißigjährigen
Krieg wurde das Schloß fehr mitgenommen; 1641 wers
den die Koften der Herftellung auf 1200 fl. gefchäßt 12). Auch der
Öraben war 1662 teilweife eingeworfen und als Kücengarten
benüßt, Die v. Gaisberg fanden außer DIET Sfen im Schloß
"0 > 10 Schilling Mannfteuer (von
ürttemberg hatte 1350 nur illing 30
Leibeigenen) HE Din SGült von „des von Calw Gut“. 1399 Tone
nod) einige Binfje aus Äckern, des Harders Gut, dazu, bie # er
wüit lagen. Sebt, 1646, wurde Das Dorf zum Sum „ge
zogen, zwei nippenburgifche itwen je mit einen Hof abgefunden,
San Schloß wurde reitauriert und. 160, a des Herz0gs
ulius Friedrich auf Lebenszeit überlaffen 7)
Das Sf A CR egridem Buftand; 1647 waren 12 Denen
vorhanden, darunter 4 ganz arme; niemand wollte die U ene
Ctüde in Bau nehmen. Ende 1651 wart! wieder S BE He im
Ort; die drei größeren Höfe hatten 74, 45 und 21 9. im a,
die 18 anderen Bauern zufammen 151 Da, Der Zehntwein I g
1. Smi, . 5
Sin Sahr. 1660 erhielt Ulrid Albreht ? Gaisberg befonders
wegen N Dent Sog während des (Exils zu Straßburg ‚er
N 26, | L ‚yon
in Sir Shan 10: a Tan oilipp join eine: Zhumb vo
6 1 &r. Frei Gaisberg).
Kön rau (Fr. Freih. 9. | /
DE ade IT, 132; Sehenlente 07% und 1706. St., 26a 11.
18) Gt., Adel 11, 133; 2b. Sl
Dberamt Leonberg.