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NRömerfirakent,
die römifhe Verbindung Megingen— Urach bezogen merden, fundern
bezeichnet einen Weg, der gegen Kappishäufern läuft. Ein „Heerfträßle“
an Fuß von Gohenuradh gegen Güterftein mag mit der alten Befiedlung
der St. Kohanner Rlatte in Beziehung ftehen, In Urach fcheint man bei
den Grabungen für die Wajferleitung nicht? beobachtet zu haben; doch
ergab eine Grabung an der Ettergrenze (Seeburger Straße) 1,30 cm unter
der Heutigen Straße, eine 15 cm Itarke Schidhte aus Kiejelbapgen in Lehm
gebettet, Darüber die zugehörige Kotfdhichte 15 cm; auf diejer eine fehr
itarfe, aber nidhtrömifche Chauffterung nit SKurabetaftein, 20 cm itarf,
darüber 75 cm Auffüllung mit Boden und Kie8, mitten von einer Stein-[Hiht
durchzogen, oben der neue Körper 20 cm. — Weitere Grabungen
in Seeburger Tal führten zu keinem fiheren Ergebnis. Un der Nunıjte
mühle kommt mieder ein längerer Hohlgraben, in dent die alte Straße
lief. Sicher tft diefer hier, mo e$ über eine Tuffbank geht, auf die Tätigkeit
der von oben hHereingelangten Wafjer zurüczuführen. Onmmerhin Könnten
diefe drei Hohlaräben oberhalb Megingen, Dettingen und Urach ituß
nahen. Weiter oben kommt man bei Grabungen etwa 80 cm unter
der Heutigen Fahrbahn und AWufihüttung auf eine ftarfe Kotichichte
(25—80 cm), die auf dem wilden Berglies aufligt, Steineinlage nicht
nachweisbar. Cbhenfowenig vor Seeburg (altes Strapenitüc zwifchen
der Bumpitation und der Buige), Der Aufitieg von Seeburg 1jt n0d
nicht gelihert, Um liebften möchte man ihn da fuchen, wo die neue
Steige feit 1822 läuft, doch will man dort noch feine Spur eine3 ülteren
Weg3 gefunden Haben. So bleibt nur ein unterhalb der fogenamnten
„alten“ Straße (Ejelweg) qut geführter, in diefje bei „Elmangen“ wieder
einlaufender Bergiteig übrig. Wo Ddiejer Steig au3 Seeburg ausläuft,
pb vont Seetal auZ an Sitlidgen Hang entpor, aljo mweitlidh unter der
alten Burg, oder HftliH der Burg auZ dem (Ermötal, wie die die alte
Straße tut, ijt nicht unıehr fejtzuijtellen. Dieje alte Straße (Cielweg)
hat übrigenz3 nicht eine Spur von Einlage, während dog eine foldhe
in ihrem Verlaufe bi Münfingen zutage treten müßte. Vorrönmifch und
ohne Einlage ijt aud) der Weg Seeburg—Gruorn, AUS Aufitieg undentbar
ift der Schluchtweg Tahnühle—Trailfingen und ebenfo ein Vergweg
über NRiethehn.
Auf dem redht3 der Ehaz gelegenen Albhochland Läuft in der
Nidtung vor Münfingen nad) Eningen ein zwifdhen Gächingen und der
AUrbachmübhle und der Eninger Kelter „Heerftrape“ genannter Weg. Die
Unterfuchung ergab biz Güächingen eine allerdingS alte Unterlage; dagegen
von da an weiter, nantentlidh jüdlih und weftlid von Würtingen
und vor dent Abfjtieg nach den: AUrbachtal, nicht die geringite Spur einer
Burichtung. E83 ijt der reinfte Erd» umd Rafenmeg. Gleichen Charakter
trägt au ein von ihm abzweigender Weg, der dur Würtingen felOft
durchaeht und fih außen wieder mit ihn vereinigt.
Ebhenfowenig hat der Weg Würtingen—St., SKohann—Kentfenberg,
oder Hännerfteig—Cningen unter dem neuzeitlichen dürftigen Körper
eine römiidhe Einlage, daher kann hier keine durchgehende Kömerfiraße,
jondern Höchjtenz eine römifjhe Stichlinie Münfingen—Gädjingen angenommen
worden.
Weiterhin find au die Linien al8 römijdh abzulehnen, die von
Dottingen über Sirhingen nad Urach (Hüdlid Sirchingen „Boitweg”)
oder nahe vorbei an Sirchingen (füdweitlihh ein „Heerweg“, (Erdweg)