E Kleine Mitteilungen
Fangmethode mittels Bodenfallen auch für diese seltene Art erfolgversprechend
sein könnte und dazu dienen könnte, die tatsächliche Verbreitung
besser darzustellen, als die doch ziemlich zufälligen und von der Erfahrung
des Sammlers abhängigen Handfänge dazu in der Lage sind.
Schrifttum
Harms, K.-H. (1966): Spinnen vom Spitzberg (Araneae, Opiliones). In: Der Spitzberg
bei Tübingen. — Natur- u. Landschaftsschutzgeb. Bad.-Württ., Bd. 3,
972—997.
HELVERSEN, O. VON, und J. MARTENS (1971): Pseudoskorpione und Weberknechte.
In: Die Wutach. Naturkundliche Monographie einer Flußlandschaft. — Natur-
u. Landschaftsschutzgeb. Bad.-Württ., Bd. 6, 377—385.
MARTENS, J. (1965): Verbreitung und Biologie des Schneckenkankers /schyropsalis
hellwigi. — Natur u. Museum 95 (4): 143—149, Frankfurt/M.
— (1969): Die Abgrenzung von Biospezies auf biologisch-ethologischer und morphologischer
Grundlage am Beispiel der Gattung /schyropsalis C. L. KocH
1839 (Opiliones, Ischyropsalidae). — Zool. Jb. Syst. 96: 133—264.
WEHRMAKER, A. (1977): Erstfund des Schneckenkankers, Zschyropsalis hellwigi
PANnzEr (Opiliones, Ischyropsalidae) im Gebiet von Stuttgart. — Jh. Ges. Naturkde.
Württ. 132: 183—187.
Anschrift des Verfassers:
Dr. MARTIN BaEgHR, Institut für Biologie 1II der Universität Tübingen, Auf
der Morgenstelle 28, 7400 Tübingen.
Boriomyia mortoni (Mac Lachlan 1899), ein für
Württemberg neuer Netzflügler (Planipennia,
Hemerobiidae) aus dem Landschaftsschutzgebiet
Lochen bei Balingen
Von KARL-ERNST LAUTERBACH, Bielefeld
Ein Ausflug auf den Lochen bei Balingen gab dem Verfasser am 12. 6.
1973 die Gelegenheit, einen ersten Einblick in die Netzflügler-Fauna dieses
höher gelegenen Teils der Schwäbischen Alb zu nehmen. Infolge der
sehr geringen zur Verfügung stehenden Zeit konnte nur ein kleines Gebiet
von xerothermem Charakter in einer Höhenlage von etwa 750m mit dem
Streifsack abgesucht werden. Insbesondere fanden die einzeln stehenden
Wacholderbüsche, Kiefern und die in geringerer Zahl eingestreuten niederen
Fichten Beachtung.
Unter der Ausbeute fand sich interessanterweise ein © von Boriomyia
mortoni. Diese Art konnte in der bisher auf die Planipennier-Fauna in
Württemberg allein eingehender untersuchten Umgebung von Tübingen
(LAUTERBACH 1970, 1972) noch nicht aufgefunden werden. In Mitteleuro-Jh.
Ges. Naturkde. Württ. 134 (1979)
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