Volltext : Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 138, 1983)

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Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg

Als erstes soll über die Veränderungen in den Vereinszweigen berichtet werden.
 Mit Ausnahme des Schwarzwälder Vereinszweigs haben alle einen neuen
Leiter bekommen. 1978 übernahm Rektor OTTMAR ENGELHARDT die Leitung
des Vereinszweigs Ostalb. 1980 schlug Ehrenmitglied Professor Joser Sorc als
seinen Nachfolger Professor Dr. ErıcH Rexer vor, der seitdem den Oberschwäbischen
 Vereinszweig betreut. 1981 wurde Ehrenmitglied Dr. h.c. Otto
Linckx verabschiedet, 1982 übernahm Dr. h.c. RuDoir MunDLos die Führung
des Vereinszweigs Unterland.
Aber auch im Vorstand gab es personelle Veränderungen. 1978 bat unser
Ehrenmitglied WERNER HOFMANN aus Altersgründen um Ablösung vom Amt
des Schatzmeisters. Als Nachfolger für dieses arbeitsreiche Amt stellte sich
Frau RotTRAuD DOrRGERLOH zur Verfügung. Auf eigenen Wunsch schied auch
Ehrenmitglied Professor Dr. WALTER CARLE 1981 aus dem Vorstand aus. Neu
hinzu gewählt wurde Dr. FrRiıEDricH Wurm. Auf der Jahreshauptversammlung
1980 erfolgte die Neuwahl der Beisitzer im Ausschuß.
Zu neuen Ehrenmitgliedern der Gesellschaft wurden ernannt: 1978 Frıtz
SAUTER, 1980 Professor Joser SOrG und 1981 Professor Dr. WALTER CARLE.
Die Satzung der Gesellschaft wurde 1978 überarbeitet. Dies war notwendig
geworden, weil sich seit der letzten Bearbeitung im Jahre 1969 neue Vorstellungen
 über die Verwaltung der Gesellschaft entwickelt, die Beziehungen zu
wissenschaftlichen Institutionen gewandelt und Fragen des Umweltschutzes
zunehmend arı Bedeutung gewonnen haben.
In Stuttgart wurden während der Winterhalbjahre regelmäßig sechs Vorträge
 öffentlich angeboten. Sie waren fast durchweg gut besucht. Wiederholt war
der Vortragsraum bis auf den letzten Platz besetzt. Auch in den Vereinszweigen
 waren die jährlichen Tagungen recht zufriedenstellend besucht.
Auf besonders großes Interesse stießen unsere Exkursionen. Bis 1977 fanden
jährlich zwei eintägige Fahrten statt. 1978 wurde neben der eintägigen Exkursion
 zum erstenmal eine zweitägige angeboten. Der Erfolg sprach dafür, diese
im Jahresprogramm beizubehalten. Exkursionsziele waren bisher: Das
Wutachtal, das westliche Allgäu, der Raum Würzburg, der Hotzenwald und
der Hegau.
Die gemeinsamen Jahresveranstaltungen mit dem Schwäbischen Heimatbund
 und dem Geschichts- und Altertumsverein sind in den Jahren 1981/82
eingeschlafen. Der Schwäbische Heimatbund, der für die Gesamtorganisation
zuständig war, hat sich seither nicht mehr bei der Gesellschaft gemeldet. Dagegen
 pflegt die Gesellschaft seit 1981 die Verbindung mit dem Naturkundeverein
 in Stuttgart. Jährlich findet ein gemeinsamer Vortragsabend statt. Außerdem
 wird auf die jeweiligen Veranstaltungen gegenseitig hingewiesen.
Im Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt konnte die Gesellschaft in den Jahren
1977 bis 1979 verschiedene Parzellen kaufen. Der Kauf war dank der beachtlichen
 Zuschüsse des Landes möglich. Etwas mehr als die Hälfte des Naturschutzgebietes
 ist nun Eigentum der Gesellschaft. Das Schutzgebiet wird von
Dr. OsKAr SeEBALD betreut. Er hat einen Pflegeplan ausgearbeitet. 1981 wurden
auch begrenzte Untersuchungsflächen unter seiner Leitung ausgewiesen. Auf
ihnen soll die Entwicklung der Vegetation über mehrere Jahre hinweg verfolgt

Ih. Ges, Naturkde. Württ. 138 (1983)
            
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