der Fahne angetrieben und eine geeignele Kraftübertragung mit
Antrieb dreht die Hauptiurbine wieder in den Wind. Es gibt
auch Windmühlen, die mit solchen Steuerwindrosen zur selbst-'äligen
Einstellung der Windflügel in den Wind ausgerüstet sind.
Die Windrichlung in der Nähe des Erdbodens wechselt
forlwährend. Dieser Wechsel wird hervorgerufen durch die
verschiedenen Gegenslände, wie Bäume, Häuser, Erdhügel usw.,
die dem freien „Blasen“ des Windes sich hinderlich in den Weg
stellen, seine Richtung ändern oder ihn zum Wirbeln veran-Abb.
9; Seitenfahne bei Windmotoren in Grundstellung.
„tahlwindturbineg
„ Pfeile deuter
C2n Wınd £
Abb. 10. Seitenfahne bei starkem Wind
lassen. Darum suchten die alten Windmüller schon für den Bau
ihrer Mühlen einen erhöhten Platz — auf einem Hügel oder
dergleichen — aus. Oft wurde auch ein Hügel künstlich aufgeworfen,
auf dem dann die ganz aus Holz hergestellle Mühle
errichtet wurde. Dieser Drang, mit den Windflügeln in eiwas
höhere Luftregionen zu kommen, ist richtig. Darum legten auch
die Windturbinenfabrikanten großen Wert darauf, ihr Windrad
irei von den wechselnden Windrichlungen zu erhalten. Sie
bauten sie auf hohen Türmen derart, daß die Räder vollständig
irei über den höchsten Häusern und Bäumen liegen. Der
Turmbau wurde dadurch eine besondere Aufgabe der Windturbinenfabrikanten.
Teils wurden diese 20, oft bis zu 40 m