Pleistozäne Säugetier-Reste und Schotterablagerungen
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Abb. 5: Subrosionssenken in den Gewannen „Sand“ und „Eschenau“ im Jagsttal zwischen
Bieringen und Kloster Schöntal (WoLsgrF 1987).
schichteten Terrassenablagerungen bereichsweise stark verändert war. An
ihrer Basis lagen die Kiese konkordant über Trochitenbänken der Haßmersheimer
Schichten, die örtlich ein Schichtfallen von 20° bis 30° zum Zentrum der
Subrosionssenke aufwiesen. Damit sind postsedimentäre, durch Subrosion ausgelöst
Bewegungen belegt. Diskordanzen und engräumige Mächtigkeitsschwankungen
in höheren Kieslagen ließen auf spätere synsedimentäre Absenkungen
schließen. Neben geringfügigen Schichtverbiegungen war besonders
am E-Rand der Kiesgrube ein flexurartiges Abknicken der Schichten in fast
senkrechte Lagerung zu beobachten. Zeitweise waren an anderer Stelle der östlichen
Grubenwand kleinere Verwerfungen mit Sprunghöhen zwischen 0,1 m
und 1,2 m freigelegt, die mit einem Gesamtversatz von 3,3 m eine nach S abfallende
Schollentreppe bildeten. Die geringfügigen Schichtverbiegungen sind
wohl infolge allmählicher, Flexuren und Verwerfungen dagegen durch plötzliche
postsedimentäre Absenkungsbewegungen entstanden.
Jh: Ges. Naturkde. Württ, 146 (1991)