Volltext: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 147, 1992)

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FRANZ RENNER und JoserF KıECHLE 
Tabelle 1. Bezeichnung, Lage und Charakterisierung der untersuchten Standorte sowie 
Anzahl und Expositionszeit der Bodenfallen. Zuordnung von Lebensraumtypen nach 
MAURER u. HÄncer (1990). Abkürzungen: A, a = anthropogen beeinflußte Fläche, BF = 
Bodenfalle, G = Gebüsch/Saum, r = ruderalisierte Fläche, t = trocken, Wi = Wiese. 
AB-G: Aubrücke: 
zusgedehnter Saum aus Nitrophyten,; der an ein dichtes krautarmes Gehölz grenzt; 39 
BF, 7. 5.—4. 6. 1991; Lebensraumtyp: Saum (G). 
AB-Wi/a: Aubrücke: 
frische, nährstoffreiche Wiese, geringe Ausdehnung, angrenzend an Gehölz; 10 BF, 7. 
5.—4,. 6. 1991; Lebensraumtyp: Wiese (Wi/a). 
FH-Wi/t: Feuerbacher Heide: 
Trockene Glatthaferwiese mit einzelnen Arten der Halbtrockenrasen, 9 BF, 7. 5.—28. 6. 
1990 und 10. 9.—28. 9. 1990, Lebensraumtyp: Wiese (Wi/t). 
GS-W: Güntherstraße: 
Brachgefalle Baumschule mit Vorwald aus überwiegend Robinie, Ahorn und Eiche, 
Krautschicht extrem artenarm, 9 BF, 7. 5.—28. 6. 1990 und 10. 9.—28. 9. 1990, Lebens- 
raumtyp: Wald (W). 
KW-W: Kräherwald: 
Laubholzforst mit Eichen, Ahorn, Esche, Hainbuche und Buche; 9 BF, 7. 5. —28. 6. 1990 
und 10. 9.—28. 9. 1990, Lebensraumtyp: Wald (W). 
LG-Wi: Leibfried’sches Gelände: 
Übergang Vorwald in frische Glatthafer-Wiese mit einzelnen Obstbäumen in NO-expo- 
nierter Lage, 9 BF, 7. 5. —28. 6. 1990 und 10. 9. —28. 9. 1990, Lebensraumtyp: Wiese (Wi). 
MD-A:: Rosensteinpark: 
Kiesflachdach des 1984 fertiggestellten Museums am Löwentor mit teils lückiger Begrü- 
nung und einzelnen Gehölzen, 9 BF (35 mm Durchmesser), 1. 6.—28. 9. 1990; Lebens- 
raumtyp: Anthropogene Siedlungsfläche (A). 
PF-A: Pragfriedhof: 
Parkartig angelegter Friedhof mit hohem Baumbestand, kleinflächigen Rasenstücken, 
Ziergehölzen und Grabbepflanzung, 8 BF, 30. 5.—2. 10. 1990, Lebensraumtyp: Anthro- 
pogene Siedlungsfläche (A). 
RP-G: Rosensteinpark: N 
NO-exponierter Heckenrand im Übergang zu frischer Glatthaferwiese (Parkbegren- 
zung an der Ehmannstraße); 9 BF, 7: 5.—28. 6. 1990 und 10. 9.—28, 9. 1990. Lebens- 
raumtyp: Gebüsch/Saum (G). 
RP-Wi: Rosensteinpark: 
Glatthaferwiesen im zentralen Parkbereich; 4 Fallenserien zu je 9 Bodenfallen, 7. 5. —28. 6. 
1990 und 10. 9.—28. 9. 1990, Lebensraumtyp: Wiese (Wi). 
UG-A: Untere Schloßgärten: 
Uferbereich eines künstlichen Fließgewässers (ca. 1-2 m Breite) teilweise mit Staudenan- 
pflanzungen und Knöterichflur, von Weg begrenzt; 9 BF, 7. 5. —28. 6. 1990 und 10. 9. —28. 
9, 1990, Lebensraumtyp: durch gärtnerische Maßnahmen beeinflußte Grünfläche (A). 
UG-G: Untere Schloßgärten: 
Platanenallee und nördl, angrenzende, steile Böschung zum Bahngelände mit dichtem Ge- 
hölz, Boden z. T. mit Laub und Moosen, entlang der Allee stark trittbelastete Glatthafer- 
wiese, 9 BF, 7. 5. —28. 6. 1990 und 10. 9. —28. 9. 1990, Lebensraumtyp: Gebüsch/Saum (G). 
UG-Wi: Untere Schloßgärten: 
Mehrschürige Glatthaferwiese, 9 BF, 7. 5.—28. 6. 1990 und 10. 9.—28. 9. 1990, Lebens- 
raumtyp: Wiese (Wi). 
Jh. Ges, Naturkde. Württ. 147 (1992)
	        
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