Volltext : Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 152, 1996)

A<ht Inschriften :

1) Wie Christus vnser Herr vnd Gott
Aufferstanden ist von dem Todtt
Also auch die Gleubigen auf Erden
Sollen von Todt erwecket werden
Vnd eingehen in die Ewige seligkeit
Die den Gottseligen ist bereit,
Das wir mit Im in Ewigkeit leben
Darauff wir auch ruben in friden.

2) Es kommet die Stunde, in welcher alle die in Grebern sint, werden seine stimme
hören vnd werden erfur gehen die da guttes gethan haben zur aufferstehung des lebens die
aber vbels gethan haben zur aufferstehung des gerichts: Johannis am V. Cap.
3) Anno 1543 den 10 WJarty ist der Erbare vnd Weyse H. Caspar Uaraun Gerichtsverwanter
 im herren sehlick vorschieden.
4) Anno 1556 den 21. Jay ist der Erbare vnd Wolgeachte LTikolaus Reimers im
berren sebhligk vorschieden.
5) Anno 1573 den 5. Augusti ist der Erbare vnd L7ammhaffte Ambrosius Schellenberg
 Im Herren sehligk vorschieden.
6) Anno 1595 den 8 Wiarty ist die Erbare vnd Tugendsahme FSraw Regina Warauin
Im herren sebligkt vorschieden.
7) Gott der Allmechtitge wolle Jhnen allen eine Fröhliche avfferstehung vorleyen. Amen.
8) Renovatum 1695.

ww. Skrinius, 1585. Das einfache, kleine Epitaph ist in dem gleichen Stil deutscher Renaissance, 75
wie die Ranzel gehalten. Es besitzt ein eigenartiges, besonders qutes Wittelbild von ganz oberdeutschem
Charakter. Sicherlich) ist es unter dem BLinflusse eines
schwäbischen Meisters entstanden. Es stellt die Auferweckung
des Jüntlings zu LTain dar. Die charakteristisch dargestellten
Personen wie die Landschaft mit ihrem Stadtthore, der
Burg u. s. w. zeigen, daß der Künstler gute Vorbilder gekannt
hat. Um das Bild zieht sich eine Jnschrift. Oben ist das
recht rute DPorttrait des Verstorbenen.

Zwei Inschriften: 1) Der hat avf Erden wol gelebt
Mit Seinen Gaben hoch geschwebt
Wer Cristum Gottes Sohn erkent
Beschlevst im Glauben drauff Sein End

2) Anno. 1585. 13 Octob: pie in
Cho. obdormivit Mag: Michael Scrinius Dantisca:
 illustris: BoruSsSiae .principis bibliotheca:
 et Academiae Regiomon: ProfesSor pub:

JT RNRerier, 1718. Hinter einem schmiedeeisernen
 Gitter steht ein hohes HZolzepitaph, dessen Witte
eine schwarze, marmorne Schrifttafel einnimmt. Vier große
Säulen mit verggoldeten Rapitellen tragen das stark profilierte
und gekröpfte Gebälk. Auf den Ecken des Gesimses stehen
lebhaft bewegte, fast lebensgroße Engel, oben in der Witte
Christus mit Rreuz und Warterwerkzeutgen. Vorn in der Witte über der Schrifttafel ist ein oldener
Rranz, in, bezw. hinter ihm die Worte:
Denck- und Danckaltar Genes. XXXIII. v. 20.

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Außerdem noh sieben Jnschriften, von denen die größte auf der schwarzen VJarmortafel:
1) Magna incomparabilis viri elogia. Brevi expressa verbo hic lege viator: Joannis
Reyeri tribus e Brennico Stemmate Fridericis a connsiliis et legationibus tituli hi panegyricum
 absolvunt non tituli enim Sed res fuerunt principem dixeris cuius personam ad
tres aulas RusSicam Svec: et Polon: legatus Sustinuit vel ipso adspectu legatus corporis
et animi praeSentia famam non diminuit Sed auxit verus domini Sui ut esset apostolus
principaliores exoticarum nationum linguas vernaculas Sibi reddidit nunc aeternitatis in

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