Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 121, 1966)

Ergebnisse neuerer Untersuchungen im Steinheimer Becken 165

oberfläche — wie im Stubental selbst — rund 12-16 m unter Talniveau an.
Ein über den Galgenberg hinweg ins Beckeninnere gelegtes Profil ergab auch
hier in 70-80 m Teufe anstehenden Fels. Der aus gebanktem Weißjurakalk
bestehende Galgenberg muß demnach als Scholle in weicherem und wahrscheinlich
 stark gestörtem Gestein schwimmen. Das starke, oft wechselnde,
aber offenbar immer beckenwärts gerichtete Einfallen (25-55°) der Kalkbänke
 am Galgenberg ist schon lange bekannt (Kranz 1924, S, 82-83). Ein
Kanalisationsgraben erschloß jedoch im Frühjahr 1966 am Nordfuß des Galgenbergs
 geschichtete Kalkbänke des Weißen Juars deren Fallen (42-44°)
beckenauswärts gerichtet war. An einer Stelle konnte eine kleine Falte beobachtet
 werden. Das Streichen der Achse betrug 155°.

Geologischer Schnitt durch das Steinheimer Becken
Nördlicher Teil.
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Südlicher Teil

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Auf eine weitere geophysikalische Messung soll in diesem Zusammenhang
noch kurz verwiesen werden. JENSCH führte im Steinheimer Becken Schweremessungen
 durch, deren Ergebnisse recht interessant sind. Allerdings spricht
der Untersuchungsbefund der Bohrungen z. T. gegen seine Deutung, so daß
seine Messungen einer Überprüfung mit entsprechender Berücksichtigung
der geologischen Befunde bedürfen.
Die vorstehend im Einzelnen beschriebenen Ergebnisse der Geländeuntersuchungen,
 Bohrungen und seismischen Messungen sind in einem
            
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