Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 121, 1966)

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Der Söhrenberg bei Waiblingen
Von KARL WEINLAND, Waiblingen

Aus dem Vorfeld der geschlossenen Keuperstufe nordöstlich von Waiblingen
 erhebt sich der Söhrenberg (auch „Sörenberg“ geschrieben) als ein
schön geformter flacher und verhältnismäßig schmaler Kegelberg. Nahe den
beiden Ortschaften Neustadt und Korb streicht seine Achse etwa in westöstlicher
 Richtung. Aus einer Umgebung, die um 300 m NN liegt, steigt der
Berg allmählich von Westen her an bis zum Gipfel, der eine Höhe von
369,1 m NN erreicht, um dann gegen Osten rasch um etwa 40 Meter abzufallen
 gegen den breiten Paß, der Söhrenberg und Korber Kopf voneinander

Abb. 1. Der Söhrenberg von Süden gesehen.

trennt. Die Längserstreckung des Berges beträgt etwa 1,5 km, seine Breite
an der Basis der Gipfelregion rund 500 m; auf der Höhe des Gipfels dehnt
sich eine nicht ganz ebene Fläche von etwa 50 m Länge und 35m Breite.
Die Hänge des Söhrenberges sind mit Reben bedeckt, seinen Fuß umgibt
ein Kranz von Baumwiesen, die im Frühjahr ins Weiß der Kirschblüten getaucht
 sind; auf der Höhe des Gipfels stehen zwei hohe Pappeln, die früher
das eigentliche Wahrzeichen des Berges waren, jetzt aber mehr und mehr
eingehüllt werden von einem aufkommenden kleinen Gehölz aus Robinien
und Espen. Auf dem Gipfel hat sich eine Steppenheidevegetation erhalten,
            
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