Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 15-16, 1859-1860)

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gemacht hatte. Seine Beobachtungen erstreckten sich damals nur
auf die jurassischen Ablagerungen, während es ihm erst in den
jüngst verflossenen Monaten gelang, die fossile Fauna des obersten
 Keupersandsteins auszubeuten. .
Ehe ich dessen Resultate wiedergebe, darf ich vorausschicken,
 dass es sich in diesen Zeilen um die einfachen Parallelen
 und Vergleiche der schwäbischen Ablagerungen mit den in
Burgund beobachteten und zwar zunächst derjenigen Schichten
handelt, welche ich schon früher unter der Bezeichnung „Zone
der Avicula contorta“ zusammenbegriffen habe. Zugleich
füge ich hier einige Worte über die Fortschritte hinzu, welche
durch die Untersuchung dieser, Schichten in andern Districten
gemacht wurden.
Wenn ich im Nachfolgenden die Bezeichnung „Kössener
Schichten“ anzuwenden vermeide, so geschieht dies nicht dessbalb,
 weil wir es hier vorwaltend mit ausseralpinen Ablagerungen *
zu thun haben, sondern es liegen die Gründe hiefür in dem
Umstande, dass die neueren zahlreichen Untersuchungen nunmehr
 Genügendes bieten, um die obersten Keuperschichten nach
ihren paläontologischen Characteren bestimmen und als gesonderte
 Zone betrachten zu können, in welchem Falle es vorzuziehen
 ist, die Bezeichnung nach einem paläontologischen Merkmal,
 statt nach einer Localität zu wählen.
Stellen wir die Untersuchungen M. Martin’s, durch welche
sich die Uebereinstimmung der Contorta-Schichten Schwabens und
Burgunds insbesondere bei Berücksichtigung der von ihm aufgefundenen
 Versteinerungen in der frappantesten Weise ergibt, mit
den Resultaten H. v. Hauer’s zusammen, dem es gleichfalls
zelang, die‘ Zone in Districten nachzuweisen, in welchen sie
bisher noch nicht bekannt war (indem sie derselbe im vergangenen
 Sommer auf seinen Reisen im nordöstlichen Ungarn im
Zempliner Comitate auffand), so sehen wir, dass im. Verlaufe
eines Jahres zwei Thatsachen festgestellt wurden, welche die

Für welche überdies die Alberti’sche Benennung „Taebinger
Sandstein“ die Priorität besitzt,
            
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