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grosse ‚Bedeutung dieser Ablagerung von Neuem erhöht haben,
Noch Manches ist in diesem kurzen Zeitraum über das Auftreten
der Contorta-Schichten veröffentlicht worden, !)?)3)*) was ich hier
übergehen darf, da von zweien meiner hiesigen Fachgenossen umfassende
Arbeiten über diesen - Gegenstand in Aussicht stehen,
Herr Bergmeister Gümbel wird in seinen Publicationeh über
die Bildungen der bayerischen Alpen nicht allein die ganze
Verbreitung der Zone in jenem Gebiete darlegen, sondern auch
die fossilen Arten, welche sich an den von ibm besuchten Localitäten
in den alpinen Schichten auffanden, beschreiben. Da von
ihm über 130 Species in der Zone der Avicula contorta gesammelt
wurden, so dürfen wir hoffen, hiedurch neue Anhaltspunkte
für die Definition des paläontologischen Characters dieses Horizontes
zu erhalten. )
Eine zweite in den nächsten Monaten erscheinende Arbeit
von. H. Dr. Winkler verspricht uns, neben den: Resultaten
seiner eigenen Beobachtungen in den bayerischen Alpen, eine
kritische Vergleichung der seitherigen Untersuchungen mit Rücksicht
auf die ganze Verbreitung der Zone auch ausserhalb der
Alpen zu, geben. Zugleich werden wir durch diese Arbeit eine
Zusammenstellung sowohl der bekaunten Species und ihrer Synouyme,
als der von Dr. Winkler neu gefundenen Arten erhalten,
Unter diesen Verhältnissen ist es um 80, erfreulicher, durch
die glücklichen und gediegenen Untersuchungen M. Martin’s gerade
im gegenwärtigen Augenblicke einen neuen Beitrag für die
Kenntniss jenes so wichtigen geognostischen Horizontes zu gewinnen,
M. Martin theilte. mir mehrere Abbildungen der bezeichnenderen
Species mit, welche er in der Zone der Avicula contorta
in den Umgebungen von Semur gefunden hatte. Die Mehrzahl
sv. Hauer, Erläuterungen zu einer geologischen Uebersichtskarte der
Schichtengebirge der Lombardie, S. 32. Separatabdr, aus dem Jahrb. der
zeol. Reichsanst. 1858, S. 445,
?) Gümbel, Mittheilung in Bronn’s Jahrb. 1858, S. 551.
3) Deffner und Fraas, die Jura- Versenkung bei Langeubrücken in
Bronn’s Jahrbuch 1859, 8. 5.
%) Pichler, Beiträge zur Geognosie Tirols 1859.