Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 1-2, 1845-1846)

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Ablagerungen vorkommen, entschieden späteren, Ursprungs sind; 
Wie. der Wolf; der Gefährdung des Menschen selbst und: be- 
sonders: der ‚Hausthiere ‚wegen ‘grösstentheils vertrieben (ist, (so 
wird' die Verbreitung des, Wildschweins der Gefährdung der Felder 
wegen allmählig mehr beschränkt, indess es in ‘seiner Metamör- 
phose als Hausthier an. Zahl bedeutend zugenommen. hat, 
Noch mehr ist diess in Beziehung auf den Stier und: das 
Pferd der Fall, und: letzterem ist zugleich als Hausthier. der Esel 
in zwei Varietäten beigefügt worden, welche vielleicht ‚als yer- 
schiedene Arten anzusehen sind und ursprünglich einem ‚wär- 
meren Chlima angehören. — ‚Der Biber, von, welchem in. dem 
Kalktuffe der Alb, in:dem Süsswasserkalke. von ‚Canstatt und in 
dem Torfe bei Roigheim Ueberreste gefunden ‚wurden ,* kommt 
jetzt. nur. noch einzeln in: der Donau: vor, Sein früheresVer- 
breitungsverhältniss beurkundet zugleich die bedeutende: Ausdeh- 
nung der Wassermassen in verschiedenen Gegenden, sowie: der 
Beschränktheit des Anbaus und der damit gegebenen Ungefährt- 
heit der‘ dem Biber, eigenthümlichen. Lebensweise. 
Das’ in Frankreich schon sehr häufig vorkommende. Kaninchen 
wird bei uns nur hin und wieder als Hausthier gehalten. Ebenso 
der Seidenhase, ‚das Meerschweinchen pflanzt sich gleichfalls 
leicht in der Gefangenschaft fort, erfordert aber doch schon mehr 
Berücksichtigung des climatischen Einflusses, ‚welcher ‘bei der. in 
der früher ‚hier. bestandenen Königlichen Menagerie in. grosser 
Zahl gehaltenen Affen und kleineren Fleischfressern trotz der 
ihnen gewidmeten Sorgfalt doch. die Fortpflanzung! gehemmt. zu 
haben scheint. — Zu, den Nagern ist dagegen ein neuer.in der 
Wanderratte (Mus decumanus) hinzugekommen; welche ‘die ur, 
sprünglich gemeine Ratte (Mus rattus). an den ‚meisten ‚Orten 
grösstentheils verdrängt und sich. auch in ‘andere’ überseeische 
Länder ‚ausgebreitet hat. Ihre Verbreitung hat die Einführung 
einer‘ Hunderasse, der sogenannten Rattenfänger zu ihrer, Ver» 
tilgung nolhwendig gemacht, welche dabei den Dienst der schwä;- 
cheren Katze übernehmen müssen. Der Hund schliesst sich.auch 
hier wieder den Bedürfnissen des Menschen an, welchen gewis; 
sermassen 'die verschiedenen Hunderassen angepasst ‚sind, indess 
andere, wie zz. B. der Mops, das Löwenhündehen;. die kleinere 
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