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zerrieb sich die Farbe wie Butter und: färbte ‚die Hand intengiv
eisenroth. . Die Untersuchung ‚der. Farben, die ich der Gefälligkeit
des Herrn Prof, Haas verdanke, ergab als Bestandtheile
Eisenoxyd und Oxydul. An der nahen Alb darf man in den
Bohnerzgebieten nicht lange nach dem tiefrothen Bolus und den
kirschrothen Bohnerzletten suchen, wenn man nicht. an die jurassischen
braun Juraerze am Nordrand der Alb denken will.
Keinesfalls fehlt. es am Rohmaterial zu diesen Farben, die wohl
durch Schlemmung feingemacht: und dann etwa mit thierischem
Fett geknetet wurden, ehe sie zur Benützung kamen. Was damit
nun gefärbt wurde? wohl in’ erster Linie Gesicht und Hände,
wie das unter Kaffern. und Indianern der Fall ist ‚und wohl auch
noch da und dort unter Civilisirten vorkommen soll.‘ ;
Mager und dürftig bleiben die Züge immerhin, mit denen‘
wir den Schussenmenschen und seine Zeit zu ‘zeichnen mochten,
aber zuverlässig. Gegen deren Wahrheit wird Niemand gegründete
Einwendungen zu machen im Stande sein. Von den Schilderungen
der Culturzustände des Renthiermenschen in Frankreich
weicht unser Bild jedenfalls ab. Die‘ künstlerischen Anlagen
des französischen Renthier-Menschen, gingen dem schwäbischen
ab; damals schon war die französische Industrie der ‚deutschen
überlegen, deuten ‚doch nach Vogts Urtheil die Verzierungen
vieler Töpfe und Instrumente auf einen. gewissen Schönheitssinn
‚der französischen Ansiedler und erregen die gefundenen
Thierzeichnungen und Bildhauerarbeiten wirkliches Staunen.
Von dem Allem in Oberschwaben keine Spur: höchstens wäre
Ein stattliches Rengeweih in Betracht zu ziehen, auf dessen
Schaufel verschiedene Geschichten eingekritzelt sind. Zufällig
sind die Figuren keines Falls, aus ‘denen einige. Phantasie
Rüben oder Rettiche und Zwiebel construiren kann. Das wären
dann Zeichnungen, etwa in der Langweile einmal eingekritzt,
die vollständig im Einklang stünden mit den gastronomischen
Intentionen, die aus jedem Stücke an der Schussenquelle hervorleuchten,