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Zwischenform und es war mir — bis dahin allerdings allein nur
mir — bewiesen, dass ich richtig geschlossen hatte. Inzwischen
wurde auch v. Middendorffs Sibirische Reise (Petersburg 1851)
zugänglicher und durch sie die Frage endgültig erledigt. Dort
(Bd. IT, Zoologie, T. XIII, f. 4) sind die Eier des Zwergammers
abgebildet und zwar eben die bräunlichen; im "Texte heisst es,
in einem der beiden gefundenen Nester seien die Eier auf graulichweissem
Grund bräunlich, im andern auf gelblichweissem
Grund violettbraun gezeichnet — hier also angehender Erythrismus,
dort Mittelfärbung! v. Middendorff hält diese Eier für so
verschieden, dass er es nöthig findet zu constatiren, es habe kein
Beobachtungsfehler stattgefunden, da beide Weibchen erlegt worden
seien. Henke, der länger in Nordrussland blieb, hat mir
unmittelbar nachher noch weitere braune Eier aus 2 Nestern,
diessmal unter dem richtigen Namen, geliefert, im einen Falle
gleichmässig braungewässerte, im andern rohrammerartig geschnörkelte
mit grünbräunlichem Grund. Indem ich also in diesem
Fall ein unbekanntes Ei richtig zu erkennen vermochte, fiel es
mir nicht schwer, für ausschliesslich normal gehaltene Eier dem
Gebiete der blossen Variation zuzuweisen und vorauszusagen Wie
die typischen aussehen werden. Eine Serie von vierzehn ausgewählten
Exemplaren dieser seltenen Art, aus sieben verschiedenen
Nestern und in sechs Nüancen (1 Mal Cyaniten, 2 M. Erythriten,
3 M. braun), rechne ich jedenfalls zu den schöneren meiner
Sammlung,
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