wie möglich beibehalten habe, dem Grundsatz gemäss: „unsere
Schichtennamen anderen, unsicheren gegenüber aufgeben wollen,
hiesse sich selbst aufgeben“. Ich habe desshalb nur den einen
Wunsch: möge vorliegende Skizze wohlwollende Leser und nachsichtige
Kritiker finden!
Anhang L
Vier typische Steigenprofile im Weissen,
nach der Natur aufgenommen, zum Theil in Begleitung
geologischer Freunde.
1) Lichtensteiner Steige (Oberhausen-Lichtenstein).
Sie ist ein Typus für das normale Quenstedt’sche Schichtenprofil
des Weissen, wie es insbesondere in der Mitte des
schwäbischen Jura (Tübingen-Reutlinger Gegend) und auch wieder
im Geislingen- Heubacher Gebiet vorherrscht, also für die
Steigen von Unterhausen-Stahleck, Urach - Grabenstetten, Oberlenningen
- Grabenstetten, Thalheim - Salmandingen, Weissenstein-Böhmenkirch,
Heubach - Bartholomä, Lautern-Lauterburg u. and.
Die Steige beginnt unten mit einem grauen, weichen Thon-«a
von 90 M. Mächtigkeit, ohne auffällige Zwischenbänke, so dass
die a/ß-Grenze (Fucusbank) hier 600 M. über dem Meer liegt.
ß, die wohlgeschichteten Kalke, ganz so wie Quenstedt sie
beschreibt, sind 48 M. mächtig, in 2 Steinbrüchen aufgeschlossen,
in denen hier bauwürdiges Material gewonnen wird; verdrückte
Planulaten.
y, ein weiches, thoniges Gestein liegt 64 M. mächtig darüber
nach oben mit Schwämmen und Lacunosen erfüllt; die
Grenze von ihm und
Ö ist gar nicht zu verkennen, indem (wie an der Geislinger
Steige) plötzlich über den weichen Thönschichten eine senkrechte
Wand wohlgeschichteter dicker Bänke emporsteigt; das Gestein
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