Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 34, 1878)

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complexen zu sein, dass dieselbe auch von dieser Familie eine 
grössere Anzahl von Geschlechtern und Arten aufweist. Sie 
mögen wohl anderwärts auch nicht ganz fehlen, lassen sich aber 
nur durch anhaltendes aufmerksames Suchen in so grosser An- 
zahl finden, dass man sich von ihrer Anwesenheit voll über- 
zeugen kann. Die Zähne sind nicht nur mehr oder weniger 
oft sehr selten, sondern vielfach auch klein, so dass sie leicht 
übersehen werden. 
Gruppe A. Caracharini A. Günther. 
Die Eigenschaften der Zähne dieser Gruppe sind wegen 
ihrer Mannigfaltigkeit erst bei den einzelnen Geschlechtern und 
Arten zu beschreiben; nur einer gemeinsamen Eigenschaft mag 
Erwähnung geschehen, der innerlichen Hohlheit der Basis 
dieser Zähne. Agassiz hat in seinem Werke Tom. III, Seite 300, 
bei Untersuchung der innern Structur der Squaliden-Zähne seine 
Aufmerksamkeit auch auf die innere Hohlheit oder Massivität* 
derselben gerichtet und bezeichnet als Fische mit hohlen 
Zähnen: 
Hemipristis, 
Galeus, 
Galeocerdo, 
Sphyrna, 
Carcharias, 
Pristiurus, 
Spinazx, 
Centrina, 
Scymnus, 
Mustelus ; 
* Neue. Untersuchungen über die innere Structur der Squaliden- 
zähne wurden von Dr. O0. Hertwig (Jenaische Zeitschrift 1874, S. 331) 
gepflogen. Die Untersuchungen beziehen sich jedoch mehr auf die 
Entwicklungen im {fötalen Zustande als auf die reifen Zähne, so dass 
für die Untersuchung des fossilen Materials kein besonderer Gewinn 
sich ergiebt.
	        

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