Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 34, 1878)

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mit massiven Zähnen: 
Notidanus, 
Corax, 
Carcharodon, 
Lamna, 
Ozyrhina, 
Odontaspis, 
Ötodus, 
an welche sich auch die Hybodonten anschliessen. 
Diese Eigenschaft ist für die richtige Unterbringung der 
einzelnen fossilen Zähne unter die Geschlechter von grosser Be- 
deutung. Die Hohlheit ist keineswegs nur das Merkmal eines 
jugendlichen Zustandes der Zähne. Ich besitze nicht wenige 
Zähne, die durch den Gebrauch so tief abyenützt sind, dass 
die innere Höhlung ihrer Basis von oben herab blossgelegt 
wurde; so bei Zähnen von Galeocerdo, Hemipristis, Carcharias 
‚Aprion. Andrerseits kann man sich bei jungen Zähnen anderer 
Geschlechter, z. B. von Oxyrhina hastalis, welche zahlreich und 
leicht als junge zu erkennen sind, überzeugen, dass sie von 
Jugend an massiv sind. Es will hiemit keineswegs in Abrede 
gezogen werden, dass bei den allerersten Anfängen der Zahn- 
bildung sich überall der Zustand der Hohlheit vorfindet. Allein 
während bei den Zähnen der Carchariiden-Familie sich die 
Höhlung zeitlebens erhält, so verwächst dieselbe bei der Familie 
der Lamniden so frühzeitig, dass wegen Mangels an minera- 
lischer Substanz eine Erhaltung solcher Zähne im fossilen Zu- 
stande ausgeschlossen ist. Wenn in den nachfolgenden Be- 
schreibungen die Kigenschaft der Hohlheit oder Massivität an- 
geführt wird, so beruht unsere Angabe auf directer Beobach- 
tung an zerbrochenen Exemplaren. 
l. Geschlecht: Carcharias. Cuy. 
cf. Müller und Henle: Systemat. Beschreibung der Plagiostomen 
S. 28—49. Die Tafeln der Abbildungen sind in diesem 
Werke nicht mit Nummern versehen. Albert Günther:
	        

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