Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 34, 1878)

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40 Cm. schon das feste Gestein anstand, wenigstens sehr grosse 
Gesteinsbrocken mit nur wenig thonigem Boden sich vorfanden. 
Aehnliche Gesteinstrümmer waren auch in der obersten, etwa 
15 Cm. mächtigen Ackerschicht und in dem darunter befindlichen 
Untergrunde vorhanden, in dem letzteren jedoch reichlicher als 
in der eigentlichen Ackerkrume, in welcher das Gestein schon 
mehr zu einer feinpulverigen Erde zerfallen war. Gleichwohl 
hatte der Untergrund in seiner krümeligen Bodenmasse, also ab- 
gesehen von den Gesteinstrümmern, eine mehr thonige Beschaffen- 
heit und einen geringeren Gehalt an Kkohlensaurem Kalk, als 
die Ackererde. 
Aus dem Untergrund und der Ackerkrume suchte man die 
grösseren Gesteinsstücke aus, spülte dieselben mit Wasser gut 
ab und benützte die gleichförmig gepulverte Masse zur Analyse 
(Gestein). Der Untergrund und die Ackererde wurden sodann 
im Ilufttrocknen Zustande, beziehungsweise unter gelindem Druck 
durch ein Blechsieb mit 3 Millimeter weiten Löchern hindurch 
geschüttelt, die auf dem Siebe zurückbleibenden Steinchen mit 
Wasser abgespült und lufttrocken gewogen. Auf diese Weise 
fand man in 2380 Grm. der Ackerkrume und in 2490 Grm. des 
Untergrundes 560 und 530 Grm. oder 23,53 und 21,28 Proc. 
an Steinchen. Nur die eigentliche Bodenmasse, welche also 
durch das Blechsieb mit 3 Millimeter weiten Löchern hindurch- 
gegangen war, diente als Material zur chemischen Analyse; die 
Steinchen konnten als ebenso zusammengesetzt angesehen werden, 
wie die grösseren Gesteinstrümmer. Hiernach wurde einer aus- 
führlichen chemischen Untersuchung unterworfen: 1. das gepul- 
verte Gestein, 2. die abgesiebte Bodenmasse der Ackerkrume 
und 3. des Untergrundes. 
. Ueber die Methode der Analyse und über die Mengen der 
in Untersuchung genommenen Substanz geben die im Anhang 
mitgetheilten analytischen Belege Auskunft; es ist daraus zu 
ersehen, dass auch bezüglich der in procentig geringer Menge 
vorkommenden, aber gleichwohl wichtigen Bestandtheile ein ge- 
naues Resultat erzielt werden konnte. Bei der Ackerkrume und 
dem Untergrunde musste für den Extrakt mit heisser konzen- 
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