Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 34, 1878)

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lichtem Marmor, von rothem, weissem und gelbem Sandstein sind 
theilweise von solcher Grösse, dass sich eine Wohnung daran lehnt, 
liegen in demselben fetten rothen Kulturgrund mitten zwischen 
üppigen Gewächsen, und tragen viel zur Schönheit der Land- 
schaft bei. Am häufigsten liegen sie am Rande des Kadischa- 
Grundes, der anfangs tief in den Schutt eingewühlt ist, dann 
aber immer flacher und flacher wird, bis er auf der letzten 
Terrasse über dem Meer verschwindet, wo wieder das geschichtete 
Gebirge heraustritt, das den letzten Abfall zum Meer bildet. 
5. Innerhalb der Engpässe klebt der Schutt an den Felswänden, 
völlig mit denselben verwachsen, namentlich gerne bei Biegungen 
des Thals, in Nischen und Löchern, welche damit ausgefüllt sind. 
Ein ausgezeichneter, sehr leicht erreichbarer Punkt ist an dem 
grossen Völkerweg, der an der Mündung des Hundsflusses auf 
einer in die Felsen gehauenen Strasse zwischen dem Meer und 
dem Gebirge hinführt. In Spalten der Felsen, auf welche die 
Egypter unter Sesostris zu Ende des 14. Jahrhunderts vor 
Christus ihre Felseninschriften dem ammonischen Gotte Phtha 
zu Ehren eingemeisselt und die Assyrer den Einfall Sanheribs 
(701 a. C.) in reizender Keilschrift auf den Gewändern ihres 
Fürsten verewigt, auf welchen (180 p. C.) der römische Kaiser 
Marcus Antoninus und letztmals 1860 die französische Ex- 
pedition Napoleons IILL eine Felsentafel mit den Namen der 
Generäle und Obristen bedeckt hatten, liegen die noch viel älteren 
Zeugen menschlicher Spuren der Steinmesser und Thierknochen 
als Zeugen einer Zeit vor der Gletscherperiode oder der Bildung 
der terra rossa. Rev. Lewis gebührt hier das Hauptverdienst, 
auf diese Funde am Hundsfluss aufmerksam geworden zu sein. 
Es liegen von hier in der Sammlung des protestantischen Collegs 
von Beirut Knochen und Zähne von Nashorn und Wisent und 
andere, die nöch auf Entzifferung harren. 
Sieben Kilometer oberhalb des englischen Maschinenhauses, 
welches die Wasser des Flusses in 26zölligen eisernen Röhren 
in das Hochreservoir von Beirut treibt, zwei und ein halb Kilo- 
meter oberhalb des Wehrs, an welchem der Fluss für die Wasser- 
leitung abgegraben ist, liegt auf der rechten Seite des Flusses 
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