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dem fast immer kurzen Spitzentheil. Aeussere Antennen stark
und lang, ihr Basaltheil meistens um die ganze Länge seines
letzten Gliedes vor der Spitze des rostrum vorragend, ihr Faden,
wenn rückwärts gelegt, mindestens bis zum Ende des 4. Abdominalglieds,
häufig bis zur Schwanzflosse reichend. Fühlerschuppe
mit sehr convexem Innenrand, mit einer stets gezähnelten Längsleiste
an der unteren Fläche. Innere Antennen am Basaltheil
unten ohne Dorn. Postorbitalleiste einfach; hinter der Cervicalfurche
keine Dörnchen. Hand aussen grob gekörnt. Farbe
schmutzig grün, marmorirt, an den Abdominalringen oben in der
Mitte mit dunklem, seitlich mit hellerem Fleck; verschiedene
Stellen bläulich angelaufen. MKier hellgrau. Vorkommen besonders
in stark fliessenden Gewässern mit steinigem Grund, in
Mitteleuropa, besonders Deutschland. Wird durch Kochen mehr
oder weniger roth auf der Oberseite. Grösse bis 10%, cm.
b) Astacus yallipes Lereb., der Dohlenkrebs.
(A. saxatilis Hell., Gerstf. nec Koch, ? A. fontinalis, oder &crevisse
ä pieds blancs Carb.)
Rostrum mit nach hinten divergirenden Seitenrändern, etwas
schmal (schmäler als bei A. torrentium), mit einer deutlichen,
scharfen, ungezähnten Gräte auf dem ziemlich langen Spitzentheil
(dieser ist länger als bei A. forrentium, aber kürzer als
bei A. fluviatilis). Aeussere Antennen in Stiel und Faden kurz;
ersterer über die Spitze des rostrum nicht oder kaum vorragend,
letzterer höchstens bis zum 3. Abdominalring reichend. Fühlerschuppe
mit stark convexem Innenrand, mit einer ungezähnelten
Längsleiste an der unteren Fläche. Innere Antennen am Basalglied
unten mit einem Dorn. Postorbitalleiste einfach; hinter
der Cervicalfurche mehrere Dörnchen am Thorax. Hand aussen
fein und dicht gekörnt. Farbe gleichmässig olivengrün bis braun;
Unterseite des Körpers und der Füsse blass; eine Varietät ganz
roth. Eier dunkel, schwarz oder braun. Vorkommen vorzugsweise
in Gewässern mit schlammigem Grund, in Löchern der
Steilufer, in Südeuropa (und Frankreich). Grösse höchstens 10 cm.
Unterscheidet sich vom Edelkrebs hauptsächlich durch die diver-