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Abb. 153
Abb. 154
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wünschen übrig. Wir geben in Abb. 151 einen
solchen Normalgrundriß wieder, wie er leider in
manchen Fällen in den legten Jahren zur Durchführung
kam und sogar zur Beleihung mit öffentlichen
Geldern eingereicht wurde, Der Sockel wird
durch eine Außentreppe mit 5 Steigungen überwunden.
Vor der Haustüre liegt ein besonderer
Tritt. Im Inneren führen 5 weitere Steigungen auf
die Höhe des Erdgeschoßflurs. Gegen diese Anordnung
ist nichts einzuwenden, die Mängel liegen
in anderer Richtung.
Zahl der Tritte. Vom Standpunkt des sicheren
Gehens sind einzelne Tritte möglichst zu vermeiden,
weil sie leicht übersehen werden. (Vor der Haustüre
ist dies eine Ausnahme, die üblich und begründet
ist). Auch 2 und 3 Tritte sind noch gefährlich.
Am besten werden nicht unter 5 Tritten, d.h. Steigungen
angeordnet. Angenehm sind ungerade
Zahlen, also 5, 7, 9 Steigungen, weil dann der Fuß,
mit dem man die erste Steigung antritt, auch die
lesste Steigung zu nehmen hat, d.h. austritt; z.B. bei
5 Steigungen: Rechter Fuß erste Steigung, dritte,
fünfte Steigung.
Richtung und Steigungsverhältnis. Auch die
Richtung ist von Bedeutung, besonders bei großem
Verkehr. Solche vielbegangenen Treppen in öffentlichen
Gebäuden müssen ins Auge fallen und sich
in die Gehrichtungen einfügen. Man probiere einmal
selbst die einzelnen auch die kleineren Treppen
daraufhin aus. Rechtsläufige Treppen gehen sich im
allgemeinen angenehmer als linksläufige. Das hängt
wohl mit dem Gebrauch der freien rechten Hand
als Stüge am Handlauf zusammen. Entscheidend
sind aber immer die besonderen Umstände der
Lage im Haus. In unserem Beispiel Abb. 151 handelt
es sich um eine linksläufige Treppe. Wenn der
Rechtshänder mit der rechten Hand den Handlauf
ergreift, so kommt er beim Wenden in der Wendelung
der Treppe zu weit in die Ecken hinein. Bei
rechtsgewendelter Treppe wird dies vermieden,
denn dann greift der Benügßer nach dem inneren
Handlauf und kann an der Innenseite bleiben. Die
am allerbesten begehbaren Treppen sind merkwürdigerweise
nicht die Gradläufigen, die wir auch
für das kleine Haus aus anderen Gründen stets
empfehlen und befürworten, sondern die Ovaltreppen.
Wer sich die Mühe nimmt, hier Erfahrungen
zu sammeln, wird dies bestätigen. Das angenehme
Gefühl beim Steigen einer Treppe hängt vom Übereinstimmen
der gewohnten Schrittlänge im ebenen
Gehen mitder aufsteigenden Schrittlänge der Treppe
zusammen. Diese lettere sett sich zusammen aus
der Steigung und der Trittlänge. Die bekannte Formel
2h + 1t = ca. 62 (61—64), wobei h = Steigung
und t = Tritt- oder Stufenlänge bedeuten, bringt
dies zum Ausdruck. Da nun aber bei jedem Menschen
die normale Schrittlänge eine andere ist, so
arweist sich eine gewendelte Treppe als angenehmer,
weil jeder seine Schrittlänge darauf finden kann,
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