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S, 22) stellte er die Frage nach dem Grunde der schnellen
Zerstörung der neuen aus Eisen durch heisses Gebläse
hergestellten Retorten, was praktisch von grosser Wichtigkeit
sei z. B. für die Herstellung von Steinkohlengas. Während jene
neuen Retorten in der Gasfabrik zu Carlsruhe schon nach drei
Monaten unbrauchbar geworden waren, haben die alten, durch
kaltes Gebläse aus demselben Eisenerze gewonnenen, drei Jahre
lang gedauert. Die rein theoretische Erklärung, dass in gewissen
Eisenerzen durch. den höheren Hitzegrad Erdbasen reducirt und
dem Eisen beigemischt zu werden scheinen, welche bei niederen
Graden, bei kaltem Gebläse in die Schlacke übergehen, oder
dass das heisse Gebläse wohl eine Structurveränderung, eine
andere Lagerung der Atome herbeiführe, wie diess durch anhaltende
Vibration geschehe, genügte dem Praktiker nicht. Wie
man eine solche nachtheilige Veränderung, die der Dauerbarkeit
des Materials so bedeutenden Eintrag thue, verhindern könne,
das war ihm die Hauptfrage.
Für seinen speciellen Geschäftsbetrieb lagen ihm stets auch
Untersuchungen über ihm nahe liegendes gutes und wohlfeiles
Brennmaterial am Herzen. Er hat unter anderem (s. Jahrg.
16. H. 1 8. 52) sehr interessante Mittheilungen über die von
ihm erworbenen grossen Torflager bei Söflingen im Blauthal
gemacht. Hier liegen unter einer Decke von 20 und mehr
Fuss mehrere Schichten Torf, von welchen namentlich die dritte
sehr werthvollen Torf enthält. Ueber derselben, in der zweiten
fanden sich an einigen Stellen neben Resten mit völliger Holztextur
einzelne Kohlen, ganz ähnlich der gewöhnlichen Holzkohle,
wahrscheinlich von durch Feuer verbranntem Holz herrührend,
also aus einer Zeit, wo Menschen darauf lebten; andere Spuren,
ein zugehauener Feuerstein, Reste von Hirschen, Schweinen, ein
Zahn von einem Esel (oder kleinen Pferd?) fanden sich ebendaselbst,
welche er vorzeigte und in seinen Sammlungen aufbewahrt
hat.
Dass ihn nicht bloss die Feuer-, sondern auch die Wasserversorgung
seiner Vaterstadt vielfach und lebhaft beschäftigt
hat, ist als selbstverständlich vorauszusetzen. Auf seine sorg-