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einfallenden bilden könnte. Aber alles reflektierte Licht, welches
nicht fast genau normal reflektiert wird, wird nicht nur zur Bildung
des Lichteindrucks fehlen, sondern wird zudem den gewünschten
Erfolg stören. — Da ich also, wie gesagt, Herrn Professor LoMmEL
diese Erklärung nicht zuschreiben mochte, verfolgte ich die Spuren
rückwärts und gelangte zur Meteorologie von Kämrz und von da zu
FRAUNHOFER’S Aufsatz im dritten Heft der astronomischen Abhandlungen
von ScHuMACHER. Dort ist es diese bevorzugte normale Reflexion,
welche ausser der Aureole auch die Besonderheit erklären
muss, dass jeder Beobachter nur seinen eigenen Schatten sieht, welche
ausserdem auch die Erscheinung des sogenannten Heiligenscheins erklären
muss, über deren richtige Erklärung ich auf LommeL.pag. 321 sq.
verweise. Was hinderte FRAUNHOFER, die ihm so nahe liegende richtige
Erklärung der Aureole zu finden? Wenn vom Rande eines
Schirms , eines Kügelchens etc. Beugungswellen sich ausbreiten, so
findet deren Ausbreitung nach allen Seiten statt, nicht bloss nach
derjenigen Seite des Raums, welche der Lichtquelle entgegengesetzt
ist, sondern auch nach der der Lichtquelle zugekehrten Seite. Hof
um die Sonne und Aureole um die Gegensonne sind dieselbe Krscheinung,
nur die erregende Lichtquelle steht bei beiden auf verschiedenen
Seiten der beugenden Nebelteilchen. Ist es eine Nachwirkung
der Emissionstheorie, welche diese Deutung im Sinne der
Undulationstheorie hinderte ?
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