geben sollen, ferner rötelartige Brocken, die ich übrigens für zersetztes
Bohnerz halte, Aschen- und Kohlenteile, sowie einige kleine
schwarze kassettierte Topfscherben, etwas tiefer noch grosse Mengen
bohnerzhaltiger sandiger Erde mit kleinen Partikeln von Schädelknochen,
unverkennbare Spuren einer Feuerstätte, vielleicht jüngeren
Datums. Ob meine kaleinierten Schädelstücke vom Bär oder Schwein
(meine ersten Funde von früher) mit dieser Feuerstätte zusammenhängen,
ist jetzt wohl nicht mehr sicher zu entscheiden, doch ist
es möglich. — Jener Sand enthielt ziemlich reichlichen Phosphorgehalt.
Das gleiche, wie noch Mangan mit viel Kieselsäure zeigten
dreierlei sehr plastische Lehmarten: a) fast ganz weisser fetter,
b) schön kaffeebrauner (in den verschiedensten Formen mit Kanten
und Flächen wie Krystalle) und c) gelblicher Lehm, welcher ebenfalls
in sehr grosser Menge dort gefunden wurde!, -— Sonst fand
sich nichts in der ersten Halle, ausser meinen ursprünglichen Funden
am Ende derselben, gerade vor der Stelle, wo die Knochenbreccie
anfing, und sie wurden wohl von Raubtieren durch die vorhandenen
Lücken herausgeschleppt.
Die Knochenbreccie hatte hier am Anfang 1m Höhe und
Tiefe, und zog sich am linken Felsen entlang «Sförmig durch den
Gang bis zur zweiten Halle, hier die Höhe von 2m und Dicke von 1 m
erreichend, wo ein wahres Nest von Bären, mehreren Arten Rhinoceros-
und Schweinsresten sich befand. Von da zog sie sich wieder
förmig vor dem Fels vorbei und endigte an einem Lehmberg
(Einschwemmung), dort mehrere Inseln bildend, im ganzen 15 m
lang mit jurassischen? und Feuersteinsplittern, Bohnerzeinschlüssen
und kleineren Felsbrocken zu einer sehr harten Masse zusammengebacken,
worin keine wirkliche Schichtung sich zu erkennen gab.
Sie war aussen umgeben von einem mehrere Centimeter dicken
Mantel von kohlensaurem Kalk, unter dem zunächst massenhafter
Höhlenlehm mit eingestreuten Felstrümmern, Stalaktitenbruchstücken
und Bohnerzknollen einen Hügel von etwa 5 m bildeten, welcher
die zweite Halle ausfüllte. Unter dieser Lehmmasse lag die Knochenbreccie,
Am linken Ende der zweiten Halle, die rechts mit einem
ziemlich steilen Lehmberg in eine weitere Höhle ansteigt. welche
‘ Die chemische Untersuchung der Lehmarten ergab bei dem dunklen
grossen Gehalt an Braunstein, Eisenoxyd, Phosphorsäure, viel Kieselsäure und
viel Aluminiumhydroxyd, Chlornatrium und Chlorkalium.
* Weisser Jura & mit abgesprengten Ammoniten und Terebrateln,
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