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misslungene Versuche der Bearbeitung herausstellen und so auf den
Abfallhaufen gelangt sein, so bleiben doch immer noch genug Zeichen
von der Hand des Menschen übrig, der der Höhle seines Daseins
Spuren unverlöschlich eingedrückt hat, und sie sind von den verschiedensten
Fachmännern! untersucht und als sehr wahrscheinliche
Manufakte erklärt”. Sie befanden sich nur auf dem Abfallhaufen
unter den Tierresten verstreut und mit denselben zu steinharter
Breccie verwachsen, häufig mit Zeichen der Benützung und müssen
deshalb notwendigerweise mit ihnen in irgend einer Beziehung stehen.
Die andern, weniger sicheren Feuersteinwerkzeuge waren über einen
Lehmberg und von da in ein kleines Bachbett gelangt. Alle übrigen
Steingeräte sind entweder runde Knollen von Feuersteinen oder
eigentlich Hornsteine (allerdings anders beschaffen als der nordische)
oder jurassische, Artefakten ähnliche Splitter. Das Material von
beiden Gesteinsformen ist überall massenhaft im Gebirge, auf der
Hochebene und in der Höhle selbst vorhanden. Manche Splitter
erscheinen wie chemisch veränderter Jurafeuerstein. Ob nicht hier
eine Metamorphose im Spiele ist? Das Verhalten gegen Salzsäure,
sowie das Feuergeben mit gutem Stahl kann natürlich keinen Zweifel
über die Art des Gesteines aufkommen lassen. Die chemische Untersuchung
der schwarzen Feuersteine ergab Kieselsäure als Grundmasse.
Die schwarze Farbe der Oberfläche, sowie der schwarze
breite Streifen auf dem Bruch bestanden aus fast reinem Bıaunstein,
während die gelbbraune Farbe der Zeichnungen im Innern der
Stücke von Eisenoxyd herrührt.
Eine Abart des weissen Feuersteins ergab fast reine Kieselsäure
neben wenig Kalk (kein Magnesium oder Phosphorsäure).
Sonst zeigen sie meist deutliche Spuren von Kalk, wie umgekehrt
die Dolomite Kieselsäure an Kalk gebunden nachweisen lassen.
Der Kalk ist nicht bloss an der Oberfläche als Schale zu treffen,
sondern manchmal auch im Innern (vergl. den anscheinend durchbohrten
Stein). Auch in dem Sinter, aus dem die Funde herausgearbeitet
werden mussten, sind neben kohlensaurem Kalk und
kohlensaurer Magnesia ziemlich starke Spuren Eisen und Kieselsäure.
Dies erklärt auch, warum so manche unzweideutige Jurabrocken an
gutem Stahl Funken geben, während scheinbar zweifellose Feuer-‘
Virchow, Rütimeyer, Fraas, Ranke, v. Tröltsch u. A.
* Besonders häufig ist ein apfelschnitzartiges Messer, das auch in den
französischen Grotten von Solutre häufig und in derselben Weise wiederkehrte
(palaeolithisch).