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von Nothosaurus, von Oberförster Holland ein Oberkieferstück
von Dakosaurus maximus und andere Versteinerungen, besonders
auch Korallen; Pfarrer Gussmann hatte ein Riesenexemplar von
Amm. Amaltheus gigas, von Amm. spiratissimus und arenatus gespendet,
Lehrer Zwiesele Ammonites Schilleri. Von Pfarrer Engel und Lehrer
Wittlinger stammte eine Reihe krankhaft veränderter Ammoniten,
scherzhaft als Ammonitenspital bekannt, die Originalstücke zu Pfarrer
Engel’s Publikation in der Leopoldina enthaltend; Lehrer Geyer
hatte zum Vergleich deformierte Exemplare von Helix beigefügt.
Einen eigenen Kasten hatte ein prächtiges Geschenk von Kaufmann
Krauss in Ravensburg beansprucht, nämlich eine grosse Anzahl
erratischer Kiesel, die auf einer Seite angeschliffen sind und so einen
sehr hübschen Anblick gewähren; ihnen war eine Photographie der
Ravensburger Kiesgrube beigefügt. — Auch der zoologische Kasten
enthielt eine Anzahl ebenso wertvoller wie interessanter Geschenke.
Aus der reichen Sammlung des verstorbenen eifrigen Vereinsmitgliedes
Graf Georg v. Scheler, die derselbe dem Verein überwiesen, war
eine grosse und interessante Suite Bändervarietäten der gewöhnlichen
Schnecken Helix hortensis und nemoralis ausgestellt. Verlagshändler
Dr. Julius Hoffmann hatte seine ganze, sehr umfangreiche Eiersammlung
dem Verein zum Geschenk gemacht; von ihr waren nur
zwei bemerkenswerte Gruppen ausgestellt, nämlich eine Sammlung
von Gelegen des Dorndrehers, die die mannigfachen Farbenvarietäten
der Eier dieses Vogels zeigen, und eine Reihe von Gelegen verschiedener
Vögel mit dem Ei des Kuckucks. Ein sehr unscheinbar
aussehendes, in der Mitte des Kastens stehendes kleines Kästchen,
thatsächlich aber eine Perle der Ausstellung, hatte Sanitätsrat
Dr. Steudel gestiftet: eine Sammlung von 32 Kleinschmetterlingen;
tadellos ausgespannt mag diese Miniatursammlung manchem Beschauer
einen ganz neuen Begriff von dem Formenreichtum der verhassten
„Motten“ gegeben haben und ihn ebenso die Farbenpracht
dieser winzigen Schmetterlinge, wie die Geschicklichkeit ihres Bearbeiters
haben bewundern lassen. Dr. Steudel hatte ausserdem
noch eine Reihe Kästen aus seiner Kleinschmetterlingssammlung zur
Ausstellung gebracht. Gleich unscheinbar mag manchem die Sammlung
der Mollusken aus der Tiefenzone europäischer Seen erschienen
sein, die der bekannte Molluskenkenner Clessin als Jubiläumsgabe
eingesandt hatte; sie enthält aber Seltenheiten ersten Ranges, denn
nur in weniger Sammler Besitz befinden sich diese aus den Tiefen
unserer grossen Seen stammenden winzigen Molluskenformen. Im
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