Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 53, 1897)

— XVIIT —
Platycleis brevipennis Cx., Stuttgart (Bbck.).
Nemeobius sylvestris FAB., „ (V. I.).
6-0Hie m ipterj;a:
Schizoneura corticalis Kaut., schädlich an der Weymuthskiefer, Stuttgarter
Anlagen (Eichl.).
Pentatoma, Eier und Larven, Stuttgart (Sigl.).
Cicada_ haematodes FA®., Hohenstein (Lehrer Bitzer):
Cixius nervosus L., Stuttgart (Bbck.).
Syromastes marginatus L., Stuttgart (V. I.).
Cicada montana ScoP., Se (Kunz).
Verschiedene Mallophagen von Raubvögeln (v. Gü.).
7. Neuroptera.
Rhaphidia notata Faz., Spaichingen (A.).
8. Pseudoneuroptera.
Zibellula depressa L., Bothnang (V. L.).
Baetis sp., Stuttgart (Lpt.).
9. Physopoda.
Thrips nebst Larven, Stuttgart, aus Theerosen (V. [.).
„ ne = von Kirschlorbeer, Stuttgart (V. I.).
57 ne an von Phönix, .
Bitte.
Der Unterzeichnete richtet an alle die zahlreichen im Lande zerstreuten
 Vereinsmitglieder und Naturfreunde die Bitte, die Kenntnis
unserer Fauna und die Ergänzung der Württembergischen Sammlung durch
Mitteilungen über seltene Vorkommnisse und durch Zusendung aus allen
Ordnungen unserer einheimischen Tiere fördern zu wollen. Vor allem fehlen
unseren Kerbtiersammlungen recht viele an manchen Lokalitäten keineswegs
 seltene Arten (selbst unter den Schmetterlingen und Käfern). Ferner
sind alle Gegenstände erwünscht, welche zur Lebensweise der Kerbtiere
in Beziehung stehen, wie Frassstücke, Nester, Eier in der natürlichen
Ablage, Gallen, Gespinste, Bauten, verschiedene Entwickelungsstadien
u. s. w., wie auch Nachrichten über Lebensweise und seltsame Äusserungen
 des Intellekts. Nur durch das Zusammenwirken zahlreicher
Kräfte kann die Vereinssammlung so erweitert werden, dass sie nicht
nur alle in Württemberg vorkommenden Arten enthält, sondern auch
einen Überblick über die geographische Verbreitung im Lande und die
so ausserordentlich mannigfachen biologischen Verhältnisse derselben
gewährt und damit den Anforderungen moderner Wissenschaft gerecht
wird. Als Fingerzeig für solche, welche zu sammeln bereit sind, möge
dienen, dass von den Spinnen wohl kaum die Hälfte der in Württemberg
 vorhandenen Arten bekannt ist; ähnlich liegt die Sache bei den
            
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