Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 55, 1899)

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stets einfarbige Schildchen ist, wie das Pronotum, leicht runzelig. 
Der Rücken des Hinterleibs ist blass mit braunen Binden (nach 
FıeBER „grünlich mit schwarzen Grundschienen, die vorletzten mit 
drei schwarzen Zacken“). — Die langen, gegen ihr Ende bräun- 
lichen Fühler sind im letzten Drittel des inneren Augenbogens ein- 
gefügt und dicht mit feinem schwarzen Flaum besetzt; ihr erstes, 
grüngelbliches Glied (ohne dunklen Grund) ist so lang wie der (von 
vorne gesehene) Kopf; das zweite Glied ist etwa 2'/, mal länger als 
das erste, einfarbig oder oben (d. h. am Ende) leicht braunrötlich 
und nach der Spitze zu allmählich leicht verdickt: die beiden letzten 
Glieder sind bräunlich (und an ihrem Ende meist etwas blasser); das 
dritte ist so lang, wie das Pronotum an seinem Grunde breit oder etwa 
um */, kürzer als das zweite; das vierte ist etwa um %/; kürzer als 
das dritte. — Die grünlichen Halbdecken überragen das Hinterleibs- 
ende, beim Männchen erheblich; wenigstens der äussere Teil des 
Coriumrandes und das äusserste Ende des Keils ist schwärzlich, die 
Cubitalader an ihrem Ende bräunlich. Die trübe, graugelbliche 
Membran hat blasse oder schmutziggrüngelbe Adern; die Zelle und 
ein dieselbe umgebender Bogen ist durchscheinend. — Die Beine 
sind mit äusserst kurzem schwarzen Haarflaum besetzt; die Vorder- 
schenkel sind nur ‚wenig, die Hinterschenkel an ihrem Ende jedoch 
dichter braun gefleckt und unterseits sparsam mit gereihten braunen 
Punkten besetzt; an den Rändern der Schenkel sitzen halbliegende steife 
schwarze Borstenhaare. Die Schienen haben kleine schwarze Dorne, 
welche aus sehr kleinen, kaum sichtbaren schwarzen Punkten ent- 
springen; das Ende der Schienen ist braun, gleich jenem des letzten 
Tarsalgliedes. Nach Reuter ist an den Tarsen selbst der freie untere 
Rand des zweiten Gliedes kaum länger als jener des ersten und sitzt 
links vorne an der Öffnung des männlichen Geschlechtsabschnittes 
ein kleiner Dorn. — Länge 8—9 mm, die Männchen stets etwas 
länger als die Weibchen. 
Diese Art ist von Vineolatus durch die schwarzen liegenden 
Borstenhaare ihrer Oberseite, sowie durch ihre längeren Fühler leicht 
zu unterscheiden. 
Lygaeus quadripunctatus Fazrıcıus, Entom. Syst. 1794, IV, 172, 
128. — Syst. Rhynchot. 1803, 285, 157. 
Miris quadripunctatus LATREILLE, Hist. Nat. 1804, XII, 222, 4; 
Calocoris quadripunctatus FızsErR, Europ. Hemipt. 1861, p. 256, 
14, — Puron, Cat. 1896, p. 48, 30. — Rzvrter, Bih. Vet. Akad. 
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