Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)

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Zu erinnern ist nochmals daran, dass sich diese Zahlen bei der
Zurückführung der Polhöhe auf die mittlere Pol-Lage gemeinschaftlich
 um einige '/ı0 der “ ändern werden, vgl. den Schluss von $ 6.
Ferner ist daran zu erinnern, dass die Reduktionen (3) und die
Zahlen (4) von dem Messungspfeiler aus, ellipsoidisch abgeleitet
sind, dass also bei ihnen keine Rücksicht genommen ist auf etwa
in den Punkten vorhandene kleine relative Lotabweichungen gegen den
Messungspfeiler: solche Lotabweichungen von mehrern Zehntel der “
oder selbst bis zu 1“ und mehr können wohl vorhanden sein. Wie
es mit der Lotabweichung (Differenz der astronomischen Polhöhe minus
der geodätischen Breite auf dem Bessser’schen Ellipsoid) auf dem
Messungspfeiler selbst steht, ist ebensowenig bekannt; gross ist sie
jedenfalls nicht, aber 1“ oder 2“ würde durch die sichtbaren Massen
wohl erklärlich. Doch soll im folgenden letzten Paragraphen darüber
 wenigstens noch eine Andeutung gemacht werden.
$ 8. Schlusswort.
Vergleichung mit andern geodätischen Zahlen für die Breiten.
Sehen wir vorläufig ganz ab von der noch ausstehenden Reduktion
 auf die mittlere Pol-Lage, die am Schluss von $ 6 und von
$ 7 erwähnt ist, so lassen sich die Polhöhen (4) in $ 7 vergleichen
mit den geodätisch von zwei Punkten her übertragenen Breiten:
Tübingen, Nullpunkt des Koordinatensystems der Landesvermessung
 und
Solitude, Erdmessungspfeiler auf der Kuppel des Schlosses.
Auf beiden Punkten sind die Polhöhen gemessen worden, in Tübingen
von BoHNENBERGER, auf der Solitude von v. Zecm und von Hammer.
Die Ergebnisse sind:
©) ale Nullpunkt des Koord,-Systems, . . 48° 31‘ 12,4“
Solitude, Erdmessungspfeiler auf dem Schloss, 48° 47 14,5“
Für den zuletzt genannten Punkt seien auch noch die linearen
Koordinaten gemäss der Zusammenstellung (3) im vorigen Paragraphen
angegeben; sie lauten
Land.-Vermess.-Koord. in Metern
Solitude, Erdmessungspfeiler x = 29698,50 y = -+- 2461,30;
wegen der Kleinheit von y weicht X, von x für diesen Punkt
wenig ab.
Rechnet man nun nach den Angaben (3) und nach der eben
gemachten. für die in (3) und (4) genannten Punkte und den Punkt
            
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